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Bauernhof

12.05.2012 @ 07:58, MerlIwBot,

{{Dieser Artikel|beschreibt den Agrarbetrieb. Zu dem Gemälde siehe Der Bauernhof (Miró).}}

thumb|[[Dreiseithof im Elsass (F)]]

Unter einem Bauernhof versteht man einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb, in dem die Mitglieder der Besitzerfamilie überwiegend praktische Tätigkeiten ausführen, oder auch die Hofstelle mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden dieses Betriebes.

Gebäude


thumb|Bauernhaus mit angebauter Scheune (links) in der Schweiz
Das Hauptgebäude ist das Bauernhaus.
Bauernhäuser sind ein Kompromiss aus verschiedensten Anforderungen an ein Gebäude. Neben einem Wohntrakt, der oft für mehr als zwei Generationen reichen muss, wird das Haus als Tierhaltung (Stall), Lager oder als Unterstand für landwirtschaftliche Geräte genutzt.

Daneben umfasst der Hof je nach Bauform weitere Wohn- und Wirtschaftshäuser, Stallungen, Speicher, Scheunen, Schuppen, Gärten, Brunnen, Lagerplätze wie die Rübenmiete und anderes. Zur Lagerung oder Zwischenlagerung von Futtermitteln und ähnlichem werden zunehmend Silos benutzt. In jüngerer Zeit werden in Viehzuchtbetrieben zunehmend Biogasanlagen installiert.

Traditionelle Hofformen


miniatur|Hakenhof im östlichen [[Niedersachsen]]

Die Klassifikation von Höfen nach ihrem Grundriss unterscheidet den Eindachhof auch Einhof, den Paarhof aus zwei parallel aufgestellten Gebäuden, den Zweiseithof oder Hakenhof, den Dreiseithof und den Vierseithof (auch Vierkanthof). Traditionelle Hofform bedeutet nicht zwingend, dass alle Gebäude uralt sein müssen. Bis weit ins zwanzigste Jahrhundert orientierte man sich auch bei Neubauten überwiegend am traditionellen Baustil, nicht selten auch an der gewohnten räumlichen Anordnung.

Eindachhof


thumb|[[Schwarzwaldhaus (Eindachhof)]]
Der Eindachhof besteht im Wesentlichen aus einem Gebäude mit durchlaufender Firstlinie, dem Einhaus. Konstruktion und Raumaufteilung können dabei sehr unterschiedlich sein:
* Das niederdeutsche Hallenhaus hat eine Längsteilung, bei der zwei Reihen hölzerner Ständer den Grundriss in drei Schiffe teilen und Wohn- und Wirtschaftsbereich ursprünglich fließend in einander übergingen.
* Bei quergeteilten Einhäusern sind diese beiden Bereich von Anfang an strikt getrennt. Der Wirtschaftsbereich kann aber unterschiedlich gegliedert sein: Beim Mittertennhaus[http://www.cvp-killwangen.ch/Geschichte/Strohdachhaeuser.htm Traditionelle Bauernhäuser in Killwangen im Schweizer Mittelland] liegt die Tenne zwischen Wohntrakt und Stall, beim Mitterstallhaus hingegen schließt der Stall unmittelbar an den Wohntrakt an, die Tenne liegt hinter dem Stall. In abschüssigem Gelände schließlich befindet sich die Tenne nicht selten über dem Stall. Aufgrund der weiten Verbreitung quergeteilter Einhäuser (z. B. französische Westküste, Süddeutschland, Donauländer) gibt es sehr ähnliche Strukturen bei sehr verschiedenem Baustil und umgekehrt verschiedene Strukturen bei gleichem Baustil. Eine systematische Klassifikation wäre daher kompliziert.
* Während bei Einhäusern nördlich der Alpen fast immer mehrere Funktionen ebenerdig liegen, findet man im Mittelmeerraum verbreitet dreigeschossige Einhäuser mit vorwiegend vertikaler Gliederung, unten Stall und Wagenschuppen, darüber die Wohnräume, darüber der Speicher. Bei Einzelhöfen ist diese Dreigeschossigkeit in der Regel wörtlich zu nehmen. Bei räumlicher Enge in Dörfern mit geschlossener Bebauung können es durch Mehrgeschossigkeit von Wohnung und Speicher auch fünf Geschosse werden.

* In Gegenden, in denen traditionell der Mehrseithof zu finden sind, wie etwa im Odenwald oder im Vogelsberg, bildet das Einhaus die Gehöftform eines bäuerlichen Kleinstbetriebes, wie etwa das denkmalgeschützte Einhaus in Hesselbach.

Mehrseithöfe


thumb|[[Dreiseithof am Femundsee (N)]]

Der Zweiseithof besteht aus zwei rechtwinklig oder gegenüberliegend angeordneten Gebäuden. Zweiseithöfe gibt es in den verschiedensten Gegenden Europas. Oft sind es kleinbäuerliche Betriebe. Ein Wohnhaus plus ein Wirtschaftsgebäude ergibt fast immer einen Zweiseithof, ohne dass dies immer der regionalen Tradition entspricht. Bei größerer Zahl der um einen rechteckigen Hof gruppierten Gebäude ergeben sich ein Dreiseithof oder ein Vierseithof. Mehrseithöfe schließen aber nicht aus, dass sich z. B. Wohnung und Stall unter einem Dach befinden (Wohnstallhaus).

In Ortslagen sind Gebäude benachbarter Bauernhöfe nicht immer streng getrennt. So gibt es im Oberwallis traditionell Scheunen, die zwei getrennte Zugänge und unter dem First eine Trennwand haben. Jede Scheunenhälfte wird von einem anderen Bauern genutzt. In einzelnen niedersächsischen Dörfern (also eigentlich Einhaus-Gebiet) wurde im 18. Jh. aus Feuerschutzgründen am Ortsrand ein Scheunenviertel angelegt, in dem jeder Bauer eine Scheune hatte.

Haufenhof


thumb|Haufenhof in [[Mazedonien]]

Sind die verschiedenen Hofgebäude unregelmäßig angeordnet, spricht man von einem Haufenhof. Dieser wird als die urtümlichste Hofform angesehen. Eine Extremform des Haufenhofs ist die Musha (so die Bezeichnung in Schona, der Landessprache von Simbabwe) einiger Bantuvölker, hier ist sogar der Wohnraum auf verschiedene Gebäude verteilt, getrennte Hütten als Schlafräume der verschiedenen Generationen und die Küchenhütte.

Abweichungen vom Schema


Für besondere Zwecke bevorzugte man auch bei Eindachhöfen Nebengebäude (Beispiel Schweinestall). Durch Not wie durch Wohlstand ergaben sich noch stärkere Übergänge. Engadiner Bauern bauten sich nach einem Krieg mit Österreich nacheinander Wohnhaus, Scheune und Stall und verbanden diese Gebäude erst nach Jahren durch Mauerverbindungen und ein neues, gemeinsames Dach. Polnische Bauern bauten sich nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs zuerst ein Wirtschaftsgebäude mit provisorischer Wohnküche, später ein geräumiges Wohnhaus an der Straßenseite des Hofes. Wohlhabende Bauern in Einhaus-Gegenden bauten sich zusätzliche Scheunen und seit dem 19. Jh. Geräteschuppen.

Liste regionaler Gebäude- und Hofformen


thumb|right|[[Chalet in Les Haudères, Schweiz]]
* Hallenhaus (volkstümlich: Niedersachsenhaus) (nördlich der Mittelgebirge von den Niederlanden bis Ostpreußen)
* Geesthardenhaus und Uthlandfriesisches Haus (Jütland mit Schleswig)
* Gulfhaus oder Haubarg (Friesland)
* Dartmoor Longhouse und andere britische Langhaustypen
* Ernhaus (Süddeutschland, Schweizer Mittelland)
* Schwarzwaldhaus (Schwarzwald)
* Oberschwäbischer Bauernhof, vorwiegend in Oberschwaben vorkommende Hofform
* Lothringisches Bauernhaus, in Rheinland-Pfalz spricht man vom Trierer Einhaus[http://www.roscheiderhof.de/topframe.html Trierer Einhaus im Freilichtmuseum Roscheider Hof] (Teile der Eifel und des Hunsrück, sprachüberschreitend auch Wallonien, Luxemburg[http://www.webwalking.lu/de/projects/haeuschen Bauernhäuser im Norden Luxemburgs] und Ostfrankreich)
* Maison Champenoise (ähnlich dem lothringischen Typ, aber Fachwerk und ziemlich flaches Dach)
* Streckhof
* Zwerchhof
* Mittertennhaus, auch Alpin-bairisches Einhaus genannt (Oberbayern, Land Salzburg)
* Mitterstallhaus, ein weiterer alpiner Haustyp
* Steirischer Haufenhof (Teile der Steiermark (A))
thumb|Eindachhof, dreigeschossig (Mittelmeertyp) im [[Baskenland]]
* Chalet v. a. Schweizer Alpen
* Dreigeschossiges Einhaus vom Mittelmeertyp (sowohl als großer Einzelhof als auch, dann schmalen Stadthäusern ähnlich, Mauer an Mauer in geschlossenen Dörfern)
* Maison Landaise
* Dreiseithöfe in mittelalterlicher Tradition
* Dreiseithöfe des 19. Jahrhunderts, gebaut von neu selbständigen Bauern nach Bodenreformen
* Altenburger Vierseithof
* Vierseithof (Österreich, Süddeutschland, Sachsen)
* Vierkanthof in Ober- und Niederösterreich
* Engadinerhaus im schweizerischen Engadin, im Tiroler Oberinntal und dem italienischen Vinschgau.

* Bressehaus (ferme bressane) in der französischen Bresse (Département Saône-et-Loire)

Begriffe


Bergbauernhof


thumb|right|Mehrere ladinische Bergbauernhöfe in [[St. Martin in Thurn (Südtirol)]]

Bergbauern sind Landwirte in Hochgebirgen wie den Alpen oder hohen Mittelgebirgen wie dem Schwarzwald. Die Anpassung an die zwar immer schwierigen, aber regional unterschiedlichen Bedingungen kann in Spezialisierung, z. B. auf Viehhaltung, aber auch in aufwändiger Landschaftsgestaltung (Terrassenfelder) bestehen. Typisch für Viehhaltung im Hochgebirge sind die Almen, die aber im Gegensatz zu Bauernhöfen nur für einen Teil des Jahres bewirtschaftet und bewohnt werden. Beispiele für einen ganzjährig bewirtschafteten Hof sind der 1306 urkundlich genannte Tisenhof sowie der Finailhof in Südtirol.

Farm


In seiner englischen Ursprungssprache bezeichnet das Wort Farm jeden landwirtschaftlichen Betrieb. In Deutschland werden nur einzelne Arten von Tierzuchtbetrieben als Farm bezeichnet, die keine Weidetiere züchten und von klassischen Vorstellungen vom Bauernhof stark abweichen. Marktorientierte Betriebe außerhalb Europas werden unabhängig von Größe und Besitzverhältnissen auch auf Deutsch überwiegend Farm genannt. Farmen mit extensiver Viehzucht werden in vielen angelsächsischen Ländern als Ranches bezeichnet, ihre Art zu wirtschaften als Ranching.

Plantage


Plantagen sind Betriebe, die dauerhafte Pflanzen züchten und abernten. Die Bezeichnung wird auch für große Obstbaubetriebe in Deutschland verwendet.

Abgrenzung: Gutshof


Als Gutshof werden manchmal große Bauernhöfe bezeichnet, häufiger aber Betriebe, in denen die praktische Arbeit überwiegend von Landarbeitern ausgeführt wird, während ein Gutsherr oder Verwalter vor allem als Unternehmer tätig ist. Die Besitzer können aus der ländlichen Oberschicht stammen (Rittergut) oder Städter sein. Viele Güter gehören auch größeren Firmen, Institutionen oder dem Staat. Oder es sind Genossenschaften, z. B. in Ostdeutschland als Nachfolgebetriebe der LPG.

Entwicklung


Weniger, größere, praktischere Betriebe


miniatur|Aussiedlerhof südlich von [[Bremen]]
In Gegenden mit geschlossenen Dörfern erschwert räumliche Enge der Wirtschaftsgebäude und Dorfstraßen oft moderne Landwirtschaft. Die wenigen verbliebenen Vollerwerbsbetriebe ziehen darum nicht selten in Aussiedlerhöfe um.

Baulich erhaltene Bauernhöfe, die kein landwirtschaftlicher Betrieb mehr sind und zu denen keine Äcker oder Weiden mehr gehören, werden als Resthof bezeichnet.

Spezialisierung


Während die Bauern früherer Zeiten vor allem für die Eigenversorgung arbeiteten und auch Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände möglichst selbst herstellten, so genannte Subsistenzwirtschaft, ist mit der Marktorientierung auch eine Spezialisierung eingetreten. Frühe Formen der Spezialisierung waren vor allem geografisch bedingt, wie beim Weinbau und bei der Milchwirtschaft (Meierei). Extremformen sind die Geflügelfarm, die gar keine Freiflächen mehr bewirtschaftet, und der Reiterhof, eine Sportstätte ohne Nahrungsmittelproduktion.

Diversifikation


Das Bedürfnis nach schadstoffarmen ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln wirkt dem Spezialisierungstrend allerdings etwas entgegen, da zur biologisch-dynamischen Produktionsweise gehört, Abfälle aus der Tierhaltung für die Pflanzenproduktion zu nutzen und umgekehrt. Bauernhöfe mit mehreren Produktionssparten sind zudem besonders attraktiv für eine weitere Einnahmequelle, den Tourismus. Wer „Urlaub auf dem Bauernhof“ machen möchte, sucht wohl eher ein Ambiente, das seinem idealisierten Bild von Landwirtschaft entspricht.

Galerie traditioneller Hofformen verschiedener Regionen



Datei:Zweikanthof Polen.jpg|Zweiseithof bei Koło am Wartheknick in Polen
Datei:Bauernhof_Vechta.jpg|Niederdeutsches Hallenhaus (Eindachhof) bei Vechta (Nds.)
Datei:Bauernhof Normandie.jpg|Eindachhof in der Normandie
Datei:Torgny JPG02 050615.jpg|Lothringisches Bauernhaus (Eindachhof) in Südbelgien
Datei:Dreiseithof-Sachsen.JPG|Dreiseithof in Sachsen
Datei:Bauernhof in Lichtenhagen.JPG|Dreiseithof in Lichtenhagen, Mecklenburg-Vorpommern
Datei:Waldviertelhof.jpg|Waldviertler Dreiseithof / Österreichisches Freilichtmuseum
Datei:Hollókő1.jpg|Ungarisches Dorf mit Reihenhöfen
Datei:Eindachh0fe_Hagenwil_CH.jpg|Eindachhöfe in Hagenwil, Thurgau, Schweiz
Datei:Gluringen_Scheunen.jpg|Drei Scheunen u. ein Chalet in Gluringen, Wallis, Schweiz
Datei:Corps de Ferme en Champagne.png|Straßenfront eines Mehrseithofes in der Champagne, Frankreich
Datei:Bauernhof Ile de France.jpg|Bauernhof in der Île de France
Datei:Bauernhaus Trenta 06052006 21.jpg|Bauernhof in der Trenta (obere Soča) in Slowenien
Datei:4Etagen_Torre_Baja.jpg|viergeschossiger Eindachhof in Torre Baja bei Teruel, Spanien
Datei:Finca_SierraMorena.jpg|Vierseithof, Sierra Morena (Spanien)
Datei:Herat_farm.jpg|Bauernhof in der Provinz Herat (Afghanistan)
Datei:Shona_farms_Zimbabwe.jpg|Shona-Gehöfte in Simbabwe
Datei:Gehöft im Colca-Tal.jpg|Dreiseithof indigener Bauern im Colca-Tal, Peru

Siehe auch


* Agrotourismus
* Bauernhof (Oberschwaben)
* Interessengemeinschaft Bauernhaus
* Landwirtschaft, Landwirtschaftsgemeinschaftshof

* Ranching

* Siedlungsstruktur:
** Dorf
** Weiler
** Streusiedlung
** Hufe

** Gewanneflur

Literatur


* Heinz Ellenberg: Bauernhaus und Landschaft - in ökologischer und historischer Sicht. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990, ISBN 3-8001-3087-4.
* Ottmar Schuberth: Die schönsten Bauernhöfe in Oberbayern. Süddeutscher Verlag, München 1982, ISBN 3-7991-6117-1.

* Torsten Gebhard: Der Bauernhof in Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1975, ISBN 3-7991-5764-6, (gegliedert in sechs Landschaften, umfangreicher Abbildungsteil).

Einzelnachweise


Weblinks


{{Commonscat|Farmhouses|Bauernhöfe}}

{{Wiktionary|Bauernhof}}

Regionale Zusammenstellungen


* [http://www.landratsamt-doebeln.de/broschueren/baufibel/rot/eindachhof.html Beschreibung der Hofformen]

* [http://www.webwalking.lu/de/projects/haeuschen Traditionelle Hausformen im Norden Luxemburgs mit Modellen zum Download]

Museumshöfe


* [http://www.roscheiderhof.de/topframe.html Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz bei Trier mit Häusern aus dem nordwestlichen Rheinland-Pfalz]
* [http://www.bauernhofmuseum.de/ Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren]
* [http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum-Detmold Freilichtmuseum-Detmold]

Kategorie:Bauform (Landwirtschaft)

Kategorie:Gebäudeensemble

ar:مزرعة
bar:Bauanhof
ca:Granja
cs:Statek (zemědělství)
cy:Fferm
da:Bondegård
Farm
eo:Bieno
es:Granja
et:Talu
fa:کشتزار
fi:Maatila
Ferme (agriculture)
fy:Pleats
ga:Feirm
gv:Gowaltys
he:חווה חקלאית
hr:Poljoprivredno gospodarstvo
ht:Fèm (non)
it:Fattoria
ja:農場
jbo:cange
ko:농장
li:Haof (boerderie)
lv:Zemnieku saimniecība
mr:शेत
ms:Ladang
nds-nl:Boerderieje
nl:Boerderij
nn:Gard
no:Gård
nrm:Ferme
pdc:Bauerei
pl:Farma
pt:Fazenda
ru:Ферма
sh:Farma
simple:Farm
sk:Farma (gazdovstvo)
sl:Farma
sv:Gård
tr:Çiftlik
uk:Ферма (сільське господарство)
vi:Trang trại
yi:שטאַל
zh:农场

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