Navigation


Boden (Produktionsfaktor)

17.08.2011 @ 18:42, ,

Mit Boden bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre den Produktionsfaktor, der alle natürlichen Ressourcen umfasst.

Dazu gehören im engeren Sinne
*Boden als land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche (Acker, Garten, Weide, Wiese, Wald)
*Boden als Standort für Betriebe in der Industrie, im Handel, im Dienstleistungssektor und als Verkehrsweg

*Boden als Fundort von Rohstoffen, insbesondere auch von Energieträgern wie Kohle oder Erdöl.

Im weiteren Sinne gehören dazu auch Geosphäre und Biosphäre, soweit sie als Produktionsfaktor für die Herstellung von Rohstoffen, als Wasserfilter, Verhüter von Erosion, Produzent von Genmaterial oder anderen natürlichen Leistungen zu verstehen sind, sowie die Rohstoffe selbst (feste, flüssige oder gasförmige) und alle Energieformen wie etwa Sonnenenergie, Kernenergie, Wasserkraft und Wind.

Gemäß Artikel 15 des Grundgesetzes können Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden (Enteignung).

Siehe auch


*Natürliche Ressource
*Ressourcenproduktivität
*Grundbesitz

*Naturkapital

Kategorie:Produktionstheorie

Land (economics)
es:Tierra (economía)
it:Terra (economia)
nl:Land (economie)
pl:Ziemia (ekonomia)
pt:Terra (economia)
simple:Land (economics)
sk:Pôda a prírodné zdroje
sv:Jord (egendom)
th:ที่ดิน
tr:Emlak
vi:Đất (kinh tế học)
zh:土地问题

weiter

Text und Bilder dieses Beitrags stammen aus dem Artikel Boden (Produktionsfaktor) der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.