Bonmot
Ein Bonmot [{{IPA|bɔ̃ˈmo}}] (frz. {{lang|fr|bon}} „gut“ und {{lang|fr|mot}} „Wort“, also „gutes Wort“) ist ein witziger EinfallJedermanns Lexikon in zehn Bänden, Zweiter Band, Verlagsanstalt Hermann Klemm A.-G., Berlin-Grunewald 1929, S. 90, ein geistreiches WitzwortDer Volksbrockhaus, Zehnte Auflage, Leipzig 1943, S. 76, eine treffende Bemerkung oder ein situationsbezogen gelungener Ausspruch.
Bonmots gelten als Zeichen von Geist und sind ein Teil der Fähigkeit, sich in anspruchsvoller Gesellschaft zu bewegen. Ein Bonmot unterscheidet sich vom sinnverwandten Aphorismus vor allem durch die Art der Vermittlung: ein Bonmot wird typischerweise gesprochen, ein Aphorismus geschrieben. Das Bonmot ist die schlagfertige, geistreiche Bemerkung im Gespräch. Daneben ist beim Aphorismus eher die innewohnende Erkenntnis betont, während beim Bonmot meist der Unterhaltungswert im Vordergrund steht.
Zu den Bonmots gehören gesprochene oder geschriebene Geistesblitze, (pikante) Anspielungen, Wortspiele, Paradoxa und Doppelsinniges.
Beispiele
*Viele der Beispiele für Witze in Freuds Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten sind in Wirklichkeit Bonmots.
*Folgendes Bonmot wird Winston Churchill zugeschrieben: "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe."Hans.-J. Schmahl sinngemäß in: "Hart am Wind des Wettbewerbs" in [http://www.moz.de Märkische Oderzeitung], 23. Februar 2012, S. 5
Weblinks
{{Wikisource|Ein Bonmot Canrobert’s|Ein Bonmot Canrobert’s|in Die Gartenlaube (1867), Heft 2}}
{{wiktionary}}
Einzelnachweise
Kategorie:Literarischer Begriff
cs:Bonmotda:Oneliner
One-line joke
Bon mot
nl:Oneliner
sv:Oneliner
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