Gewürzmühle
Als Gewürzmühle bezeichnet man sowohl einen Mühlenbetrieb, der verschiedene Arten an Gewürzen verarbeitet als auch ein Küchengerät (bzw. Tischaccessoire) mit manuellem oder elektrischen Antrieb, um Gewürze bei Bedarf frisch zu schroten – wie zum Beispiel die Pfeffermühle.
Peugeot erfand die Gewürzmühle 1842. Bei der ersten Gewürzmühle handelte es sich um eine Pfeffermühle. Die ersten Gewürzmühlen ersetzten damals den klassischen Mörser und Pistill.
Die Verarbeitung der Gewürze erfolgt mit entsprechenden Maschinen; schwarzer und weißer Pfeffer werden als erstes mit dem Walzenstuhl verarbeitet. Dadurch erhält man aus den Pfefferkörnern grobe Schrote (geteiltes Korn), die anschließend mit der "Perplex" verarbeitet werden. Aus den Schrotteilchen entsteht gemahlener Pfeffer (feines Produkt).
Häufig müssen die Mahlwalzen gekühlt werden, da sonst die flüchtigen Aromastoffe (meist ätherische Öle) durch die Wärme, die bei der Vermahlung entsteht, entweichen.
Muskatnuss wird mit der Hammermühle verarbeitet, es entsteht Schrot. Dieses wird danach mit der Perplex bearbeitet, und kommt als fertiges gemahlenes Produkt (Muskatpulver) heraus.
Weblinks
{{commonscat|Spice mills|Gewürzmühlen}}
{{Wiktionary}}
{{SORTIERUNG:Gewurzmuhle}}Kategorie:Mühlentyp nach Produkt
ca:Molinet d'espècies
es:Molinillo de especias
sv:Kryddkvarn
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