JadeWeserPort
{{Weiterleitungshinweis|Jade-Weser-Port|Für das gleichnamige Projekt aus den 1970er Jahren siehe Jade-Weser-Port (1971).}}
miniatur|Lieferung der Containerbrücken am 26. Mai 2012 durch den Frachter 150Zhen Hua 24151
miniatur|Lagekarte des neuen Stadtteils JadeWeserPort
JadeWeserPort (JWP) ist der Name für einen in Bau befindlichen Tiefwasserhafen mit Containerterminal in Wilhelmshaven. Der Hafen wird von den Ländern Bremen und Niedersachsen gebaut und soll am 5. August 2012{{Zukunft|2012|8}} offiziell in Betrieb gehen.[http://www.jadeweserport.de/cms/index.php?client=1&lang=1&idart=1675 Aufspülarbeiten vor Abschluss], abgerufen am 19. Dezember 2011 Der neue Hafen ist am Fahrwasser der Innenjade als Landgewinnung durch Sandaufspülungen entstanden und umfasst ein 130 ha großes Containerterminal mit einer 1725 m langen Anlegezone (Kaje). Die mögliche Umschlagkapazität wird mit 2,7 Mio. TEU (20-Fuß-Standard-Container) pro Jahr angegeben.JadeWeserPort Realisierungs-Beteiligungsgesellschaft mbH: [http://www.jadeweserport.de/cms/index.php?idcat=25 JadeWeserPort Realisierungs-Beteiligungsgesellschaft mbH] Der Hafenbetrieb wird nach Fertigstellung von der Fa. Eurogate übernommen.EUROGATE: [http://www.eurogate.eu/live/eg_site_de/show.php3?id=233&nodeid=233&_language=de EOROGATE Container Terminal Wilhelmshaven]
Außerdem steht der Name JadeWeserPort für den gleichnamigen Wilhelmshavener Stadtteil.[http://www.wilhelmshaven.de/portal/info/statistik/WHV-in-Zahlen2010.pdf Wilhelmshaven in Zahlen, Ausgabe 2010] (PDF)[http://www.wilhelmshaven.de/portal/info/statistik/stadtteil-trends_2009.pdf Stadtteil-Trends 2009] (PDF)
Ziele und Umsetzung
Der JadeWeserPort wird als einziger deutscher Tiefwasserhafen tideunabhängig auch die größten Containerschiffe wie die Emma-Mærsk-Klasse voll beladen abfertigen können. Zum erwarteten Zeitpunkt der Fertigstellung werden hierzu weltweit nur zwölf Häfen in der Lage sein, von denen sich kein anderer in Deutschland befindet.
Mit dem JadeWeserPort wird auf die weltweit steigende Baugröße von Containerschiffen reagiert (zukünftige Entwicklung siehe Triple-E-Klasse), um in Deutschland langfristig einen Umschlagplatz für den weltweiten Containertransport zu sichern. Gleichzeitig wird weitere Kapazität für den überproportional wachsenden Transport von Containern geschaffen, für den weiterhin von einem jährlichen Wachstum von rd. 6 % bis zum Jahr 2025 ausgegangen wird (siehe Seehafenhinterlandverkehr).
Der JadeWeserPort soll im Containerumschlag mit jährlich 2,7 Mio. TEU den dritten Platz der deutschen Überseehäfen einnehmen (nach dem Hamburger Hafen mit 9 Mio. TEU (2011) und der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven mit 5,9 Mio. TEU (2011).miniatur|Die „[[Colombo Express“ im Hamburger Hafen. Für deutlich größere Frachter ist die Zufahrt nach Hamburg bisher nicht bei jedem Wasserstand möglich.]]
Wirtschaftlicher Hintergrund
Die Projektgesellschaft JadeWeserPort Projektrealisierungs-GmbH Co. KG geht von Wettbewerbesvorteilen durch die tideunabhängige Fahrt für Schiffe bis 16,5 m Tiefgang aus, die den Hafen nach kurzer „Revierfahrt“ von 23 Seemeilen erreichen können. Der JadeWeserPort wird der östlichste Tiefwasserhafen in Nordeuropa (Nordrange), so dass dem Umschlag auf kleinere Schiffe (Feeder) von und nach Skandinavien, dem Baltikum, Russland und Großbritannien große Bedeutung beigemessen wird.[http://www.jadeweserport.de/cms/front_content.php?idcat=33 Feedernetz]
Auch für die beiden anderen deutschen Überseehäfen Hamburg und Bremerhaven werden derzeit Vertiefungen der Fahrrinnen geplant bzw. sind im Genehmigungsverfahren. Für den Hamburger Hafen ist eine weitere Elbvertiefung im Planfeststellungsverfahren, wonach für tideabhängig einkommende Schiffe ein Tiefgang von 15,9 m erreicht werden soll (Angabe für Süßwasser, hier maßgeblich; zum Vergleich bei Salzwasser 15,6 m). Für tideabhängig ausgehende Schiffe soll der Tiefgang bei 14,8 m (Angabe für Süßwasser) liegen. Für Bremerhaven ist eine Vertiefung der Unterweser auf 15,5 m in Vorbereitung. Nach dieser Fertigstellung werden die heutigen größeren Containerschiffe die Häfen Bremerhaven und Hamburg leichter erreichen. Heute ist dies nur teilbeladen und tideabhängig möglich, indem die Containerschiffe beim Ein- bzw. Auslaufen auf der Flutwasserwelle „reiten“.
Sollten in Zukunft Containerschiffe mit noch größerem Tiefgang in Fahrt kommen, könnte sich nach seiner Fertigstellung der JadeWeserPort für Schiffe mit mehr als 16 m Tiefgang positionieren. Aktuell wird von Daewoo in Südkorea die Triple-E-Klasse für Maersk gebaut. Diese neuen Containerriesen werden 18.000 TEU laden können und haben einen voraussichtlichen Tiefgang von 16,7 m. Da weltweit aber die meisten Seehäfen nur Tiefgänge zwischen 14 m und 16 m erlauben, ist der Bau und Betrieb von Containerschiffen mit beispielsweise 20 m Tiefgang wirtschaftlich nicht sinnvoll.
miniatur|[[Feederschiffe sollen einen Teil der Container weiterverteilen]]Durch Bau und Betrieb des JadeWeserPorts und die hiermit verbundenen Ansiedlung von Logistik-Dienstleistern und hafenaffiner Industrie und Gewerbe werden für den strukturschwachen nordwestdeutschen Wirtschaftsraum Impulse für den Arbeitsmarkt erwartet. Das Personalkonzept der Betreibergesellschaft sieht die Schaffung von tausend neuen Arbeitsplätzen vor.
Bei Spediteuren und Eisenbahn werden weitere tausend Arbeitsplätze erwartet. In verschiedenen Studien wird von Gesamtzahlen zwischen 2100 und 5800 neuen Arbeitsplätzen ausgegangen, die davon abhängig sind, welche Anteile der umgeschlagenen Ladung in Hafennähe weiter verarbeitet werden.
Nachteilig ist, dass Wilhelmshaven und seine Umgebung als Industrie- und Handelsstandort nur ein begrenztes Ladungsaufkommen in der Region selber generieren können. Ziel der Planer, Regionalpolitiker und Wirtschaftsvertreter ist daher, einen Teil der umgeschlagenen Container in der Region zu halten und die Ladung zu veredeln, um die Loco-Quote zu erhöhen.Ostfriesischer Kurier, Aug. 2007 Diese wird zunächst mit unter 1 % als sehr gering angenommen (zum Vergleich: Hamburg 30 %, Bremerhaven 10 %). Bis zum 16. August 2011 fanden sich jedoch kaum Investoren für das Hafengelände. Ein Jahr vor Inbetriebnahme war erst ein Betrieb gefunden, der sich ansiedeln möchte.[http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,mitlskagl5vwrbg8~cm.asp Beitrag in plusminus]
Projektierung und Bauvorlauf
{{Infobox Unternehmen
| Name = JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG
| Logo =
| Unternehmensform = GmbH & Co. KG
| ISIN =
| Gründungsdatum = 2003
| Auflösungsdatum =
| Auflösungsgrund =
| Sitz = Wilhelmshaven
| Leitung = Axel Kluth
| Mitarbeiterzahl = 40
| Umsatz =
| Stand = 2012
| Branche =
| Produkte =
| Homepage = http://www.jadeweserport.de/
}}
miniatur|Informationszentrum direkt an der Baufläche
Das Projekt wurde 1993 von der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung initiiert. Es soll aus zwei Bauabschnitten mit zunächst vier und später zwei weiteren Liegeplätzen bestehen.Wilhelmshavener Zeitung v. 7. Juli 2010 1998 und 2000 wurden eine Potenzialanalyse und eine Machbarkeitsstudie von der Hafenwirtschafts-Vereinigung vorgestellt. Ein begrenzter Verladebetrieb sollte 2010 aufgenommen werden. Das Terminal soll 2016 vollendet sein. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 950 Millionen Euro, von denen 600 Millionen Euro auf die Basisinfrastruktur und 350 Millionen Euro auf die Suprastruktur entfallen sollen.
Nach Gründung der JadeWeserPort Entwicklungsgesellschaft im Jahr 2001 (war zuständig für das Planfeststellungsverfahren) ist die JadeWeserPort Realisierungs-GmbH & Co. KG (Anteile: Land Niedersachsen 50,1 %, Land Bremen 49,9 %) für die Projektverwirklichung zuständig. Im April 2006 erhielt die Firma Eurogate den Zuschlag für den Betrieb des JadeWeserPorts. Sie hat 30 % ihres Anteils an den Maersk-Konzern verkauft, der weltweit an vierzig Containerhäfen beteiligt ist. Eurogate wird ein Drittel der Projektkosten tragen.
Der für den Bau des ersten Bauabschnitts notwendige Planfeststellungsbeschluss wurde am 20. März 2007 durch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich erlassen. Der Baubeginn ist jedoch durch mehrere Gerichtsverfahren verzögert worden. So wurde unter anderem das Vergabeverfahren für die Bauausführung einer gerichtlichen Prüfung unterzogen, deren Ergebnis der Ausschluss des zunächst erfolgreichen Bieters Hochtief war. Am 25. September 2007 erhielt die Firma Johann Bunte aus Papenburg den endgültigen Zuschlag. Außerdem gab es Verfahren von Umweltgruppen, die den Bau des Hafens verhindern wollten.
Am 17. Oktober 2007 setzte der Niedersächsische Landtag einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss ein, der Verzögerungen und Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe für den Bau des JadeWeserPorts aufklären sollte.[http://www.landtag-niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_15_5000/4001-4500/15-4136.pdf] Einsetzung eines 20. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses Dieser Ausschuss legte im Januar 2008 einen Abschlussbericht vor.Niedersächsischer Landtag: [http://www.landtag-niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_15_5000/4001-4500/15-4370.pdf] Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zum JadeWeserPort Darin wurde festgestellt, dass an mindestens fünf Stellen in unzulässiger Weise in das Vergabeverfahren eingegriffen wurde.
Am 7. März 2008 hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg zwei Eilanträge gegen den sofortigen Vollzug des Planfeststellungsbeschlusses zum Bau des JadeWeserPorts rechtskräftig zurückgewiesen und den sofortigen Baubeginn unter Auflagen zugelassen.[http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/jadeweserport88.html NDR online Nachrichten, Zugriff am 8. März 2008]
2008 wurden 90 Millionen Euro Mehrkosten in einer Aufsichtsratsvorlage avisiert. Damit würden die Kosten auf über 589 Millionen Euro steigen.Baukosten explodieren in „Fokus“ 40/08, S. 16.
Am 28. Mai 2010 gab die JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft die Eröffnungstermine für den JadeWeserPort bekannt. Es ist vorgesehen, am 5. August 2012 einen eingeschränkten Betrieb auf 1000 Meter Kajenlänge und am 5. August 2013 den vollen Betrieb auf 1725 Meter Kajenlänge aufzunehmen.Täglicher Hafenbericht vom 31. Mai 2010, S. 2, {{ISSN|1618-5234}} Das Ziel, anschließend mit dem zweiten Bauabschnitt zu beginnen, besteht weiterhin. Details über die beteiligten Betreiber und Reedereien werden auf der Website der Betriebsgesellschaft nicht publiziert (Stand November 2011).
Baukonzept
Das Baukonzept für den neuen Hafen sah im ersten Schritt das Aufschütten von Randdämmen im Norden und Süden des späteren Containerterminals vor, damit der später aufzuspülende Sand seitlich gehalten und vor Sturmfluten gesichert werden konnte. Die Oberkante der Terminalfläche wurde auf die sturmflutsichere Höhe von 7,5 m über NN ausgelegt. An der Kajenwand als Anlagestelle der Schiffe war somit ein Geländesprung von rd. 28 Metern zu sichern (vergleichbar mit einem 7-geschossigem Haus; Oberkante + 7,50 m NN, geplante Hafensohle (NN -20,10 m). Diese Wand war als Stahlkonstruktion aus Tragpfählen (Doppel-T-Trägern) und Spundbohlen vorgesehen (sog. Kombiwand), die durch schräg zum Land verlaufende Anker gehalten werden. Das Bauprinzip und die auftretenden Kräfte sind in der Planungsphase umfangreich untersucht worden.Joachim Stahlmann et al.: [http://www.ingenieur-bauwesen.de/download/vdownload24.pdf Geotechnische Aspekte beim Bau von Tiefwasserhäfen in Norddeutschland (mit Prinzipdarstellungen und Berechnungen für den JadeWeserPort)] Institut für Grundbau und Bodenmechanik, Uni Braunschweig, 2009
Die Änderungsvorschläge während des Ausschreibungsverfahrens für das Baukonzept (sog. Sondervorschläge, die auch die Herstellung der Kajenwand betrafen) wurden Gegenstand der juristischen Überprüfung in den Gerichtsverfahren und im Untersuchungsausschuss des Landtages von Niedersachsen.
Baumaßnahmen und Projektverlauf
Unmittelbar nach dem Urteil des OVG Lüneburg vom 7. März 2008 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Dazu gehört auch die Umsetzung der gerichtlich verfügten Schutzmaßnahmen sowie die Vorbereitung des Spülgrundes. Im Mai 2008 konnte mit der Sandaufspülung begonnen werden. Für diese Maßnahme werden insgesamt zwei Jahre veranschlagt. Gleichzeitig begann man mit dem Aufschütten der Randdämme im Norden und im Süden der Hafenfläche. Ab August 2008 erfolgte das Rammen der Spundwände. Dafür werden insgesamt 50.000 t Stahl verarbeitet. Die Schaffung der Flächen erfordert die Aufspülung von etwa 46 Millionen m³ Sand. Besucher werden im JadeWeserPort-InfoCenter[http://www.jadeweserport-infocenter.de JadeWeserPort-InfoCenter] über das Projekt informiert.Wilhelmshavener Zeitung vom 3. Mai 2008
Ursprünglich war beabsichtigt, die ersten 1000 von insgesamt 1700 Meter Kailänge bis Oktober 2011 fertig zu stellen und den Hafen zu diesem Zeitpunkt in Betrieb zu nehmen.Wilhelmshavener Zeitung vom 15. April 2008 Durch zügige Bauweise sollten Fördergelder der Europäischen Union von bis zu 50 Millionen Euro in Anspruch genommen werden können.Wilhelmshavener Zeitung vom 16. April 2008 Anfang 2010 wurde die erste Inbetriebnahme auf August 2012 verschoben, unter anderem weil die Betreiber-Gesellschaften Eurogate und APM Terminals International wegen der Wirtschaftskrise weniger Nachfrage als ursprünglich angenommen erwarten.
Bis März 2009, ein Jahr nach der Baufreigabe, sind 17,6 Millionen m³ Sand aufgespült worden, was etwa 40 % der erforderlichen Sandmenge entspricht. Außerdem wurde ein größerer Teil der unterschiedlichen Bohlen für die Spundwand gerammt. Für die Eisenbahn- und Straßenverbindungen wurden die erforderlichen Brücken errichtetWilhelmshavener Zeitung vom 4. März 2009, S. 7.
Bis Oktober 2009 sind alle Tragbohlen der Spundwand gerammt worden. Außerdem ist auf dem Gelände ein Betonwerk errichtet worden. In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2009 wurde der Saugbagger M30 beschädigt, als ein von ihm angesaugter Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg explodierte.Wilhelmshavener Zeitung vom 14. Oktober 2009
Mitte 2010 hat die Firma Eurogate die Beschaffung der Containerbrücken ausgeschrieben. Ihre Aufstellung erfolgt seit März 2012.JadeWeserPort: [http://www.sendcockpit.com/appl/ce/software/code/ext/_ns.php?&uid=08f60166940c0e2467415aeefead7e57] Die ersten vier Containerbrücken erreichen Wilhelmshaven am 6. März 2012
Im Januar 2011 wurde der erste Bauabschnitt der Kaje von 1000 m Länge an den Betreiber Eurogate übergeben. Die Gleisanlagen auf dem aufgespülten Gelände sind in Form einer 16-gleisigen Vorstellgruppe, die parallel zur nördlichen Hafenkante angelegt ist, weitgehend fertiggestellt.Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Januar 2011 Im Dezember 2011 wurde das 3 km lange Teilstück am Ende der A 29 als Anschluss zum JadeWeserPort fertiggestellt.[http://www.wzonline.de/index.php?id=videos&bcpid=104531050001&bclid=28919751001&bctid=1312680517001&refer=rightboxb | WZ-ONLINE 6. Dezember 2011]
Im Januar 2012 wurden die Aufspülarbeiten abgeschlossen.JadeWeserPort: [http://www.jadeweserport.de/cms/index.php?client=1&lang=1&idart=1709 Aufspülarbeiten abgeschlossen], abgerufen am 6. Februar 2012 Im Oktober 2011 wurde mit dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven begonnen. Dieser soll Ende 2012 weitgehend fertiggestellt werden. Die Elektrifizierung der Strecke wird allerdings noch bis 2014/2015 dauern.[http://www.wzonline.de/index.php?id=videos&bcpid=104531050001&bclid=28919751001&bctid=1312680517001&refer=rightboxb | WZ-ONLINE 17. Oktober 2011]
Anfang 2012 wurden Risse in der Stahlkonstruktion der Kajenwand in Form so genannter Schlosssprengungen öffentlich bekannt. Hierbei reißen die verbindenden Stahlschlösser in ihrer nut- und federartigen Verwinklung auf, so dass der aufgespülte Sand nicht mehr sicher zurückgehalten werden kann. Die Schäden erfordern eine Sanierung der betroffenen Kajenbereiche. Dies geschieht bei einzeln auftretenden Sprengungen durch Hochdruck-Injektionen mit Beton und Vorsetzen von Stahlplatten. Bei den gehäuft auftretenden, nebeneinander liegenden Schadensbereichen wird eine 450 m und 9,5 m hohe vorgesetzte Betonwand aus 446 Betonfertigteilen vor die vorhandene Spundwand an der Kaje gesetzt. Die Maßnahmen sollen die für den 5. August 2012 geplante Inbetriebnahme nicht verzögern.Reparatur bis zum 30. Juni. In: Täglicher Hafenbericht vom 30. April 2012, S. 1JadeWeserPort: Baufirmen wehren sich und Abschluss der Arbeiten bis Ende Juni. In: Täglicher Hafenbericht vom 14. Mai 2012, S. 1/2
Im April 2012 haben die Betriebsvorbereitungen begonnen, wobei der Probebetrieb durch die Bauschäden beeinträchtigt wird. Im Juni 2012 wird für Tests und Erprobungen das erste Feederschiff erwartet.Erstes Feederschiff ist Mitte Juni geplant; in: Wilhelmshavener Zeitung vom 23. Mai 2012 S. 3
Datei:Baustelle JWP Mai 08 - 1.jpg|Bagger und Arbeitsschiffe an der JWP-Baustelle im Mai 2008
Datei:Baustelle JWP Protest.JPG|Erste Bauarbeiten im Mai 2008; im Vordergrund steht ein Protestsymbol gegen den Bau und den Fortfall des Geniusstrandes
Datei:JadeWeserPort Mar 09.JPG|Die Baustelle im März 2009; im Hintergrund eine Ramme bei der Arbeit an der Spundwand
Datei:Niedersachsen-Pier-JWP 1.JPG|Die Niedersachsenbrücke wird in den südlichen Abschlussdamm des JadeWeserPort einbezogen
Datei:JadeWeserPort Jun 09.JPG|Juni 2009: Die Hafenfläche ist bereits soweit aufgespült, dass sie bei Niedrigwasser fast trockenliegt
Datei:JadeWeserPort Betonwerk.JPG|Oktober 2009: Auf dem bis knapp unterhalb der Deichkante aufgespülten Gelände steht ein Betonwerk. Die vor dem Deich verlaufende Straße ist überschüttet. (Vgl. Zustand Mai 2008)
Datei:Jadeweserport Bauzug.JPG|Juli 2010: Ein Zug bringt Material für den Bau der Gleisanlagen im Nordbereich des aufgespülten Geländes
Datei:JWP Nordfrost 1.JPG|Februar 2012: Bau des Frischfrucht- und Tiefkühlterminals der Firma Nordfrost
Datei:JWP Kranschiff 1.JPG|März 2012: Die ersten vier Containerbrücken für den JadeWeserPort stehen auf dem chinesischen Spezialschiff Zhen Hua 23 zur Entladung bereit
Datei:JWP Krane 1.JPG|April 2012: Die ersten Kräne stehen auf der Kaje, hier von der Wasserseite aus gesehen
Datei:2012-05-13 Nordsee-Luftbilder DSCF8588.jpg|Mai 2012: Die Baustelle des JadeWeserPorts aus der Luft
Datei:JWP Baustelle 5 - 2012.JPG|Mai 2012: Links das Terminal der Fa. Nordfrost, rechts hat gerade der Frachter Zhen Hua 24 mit dem zweiten Los von vier Containerbrücken festgemacht. In der Mitte Baumaschinen und im Hintergrund zwei blaue Containerbrücken für den Eisenbahnumschlag.
Leistungsdaten und Gestaltung des Projekts
miniatur|„Emma Mærsk“, eines der größten Containerschiffe, vor Bremerhaven
Der JadeWeserPort wird tideunabhängig auch die größten Containerschiffe wie die Emma-Mærsk-Klasse voll beladen abfertigen können. Am Terminal entstehen vier Liegeplätze für Schiffe mit bis zu 430 m Länge, 16,5 m Tiefgang und über 12.000 TEU (TEU: twenty-foot equivalent unit = 20-ft-Container) Ladekapazität. Die Kailänge beträgt 1725 m, die Terminaltiefe 650 m. Für die Verladung werden 16 große Post-Panamax-Containerbrücken eingesetzt. Es handelt sich um die derzeit größten Containerbrücken der Welt. Sie haben ein Gewicht von jeweils 1750 t und sind 83 m hoch. Die Ausleger sind 69 m lang und können 120 t heben.Brücken sind fest verschweißt. In Wilhelmshavener Zeitung vom 7. März 2012, S. 7
An das Hafengelände schließt sich eine Gleisanlage mit einer 16-gleisigen Vorstellgruppe für Containerzüge an. Ein 6-gleisiges KV-Terminal mit fünf Umschlagbrücken wird zwischen dem Terminal und der Logistikzone installiert.
Das Containerterminal selbst ist 130 ha groß, für Speditionen stehen 160 ha als sogenannte Logistikzone im Bereich des Hafengrodens zur Verfügung. Hier sollen ein Güterverkehrszentrum und ein Distributionszentrum entstehen. Weitere Flächen für die industrielle und gewerbliche Nutzung in direkter Nachbarschaft zum JadeWeserPort befinden sich im angrenzenden Voslapper Groden.[http://www.wilhelmshaven.de/portal/info/ENDVERSION_JWR_mit_Karten.pdf] Strategische Ansätze für ein Regionales Standortmanagement Jade-Weser-Raum; Studie des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsförderung und der NORD/LB
Als Umschlagkapazität der ersten Ausbaustufe werden 2,7 Millionen TEU im Jahr angegeben. Bei einem weiteren Ausbau kann bis 2020 eine Kapazität von 4,2 Millionen TEU geschaffen werden. Zum Vergleich: Hamburg schlug Ende 2006 pro Jahr rund 8,9 Millionen Container um, Bremerhaven im vergangenen Jahr 4,9 Millionen TEU.
Logistikzone
Das erste Ansiedlungsprojekt auf der 160 ha großen Logistikzone ist ein 20 ha großes Frischfrucht- und Tiefkühlterminal der Firma Nordfrost, das bis zum Betriebsbeginn des JadeWeserPorts in Betrieb genommen werden und 500 Arbeitsplätze schaffen soll. Der erste Spatenstich für das Nordfrost-Seehafen-Terminal ist am 11. November 2011 erfolgt. Das Gebäude wird Büros verschiedener Behörden aufnehmen, die im Hafen tätig werden, darunter das Veterinäramt Jade Weser, das Pflanzenschutzamt, eine Grenzkontrollstelle und eine Außenstelle der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.Baubeginn für Nordfrost-Terminal und Nordfrost: Grenzkontrollstelle und Veterinäramt werden Mieter. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 12. November 2011, S. 1 u. 9
Lage und Verkehrsanbindung
miniatur|Karte der Jade- und Weser-Mündung mit Lage des JadeWeserPorts
miniatur|Die neue Bahnbrücke an der Nordseite des JadeWeserPorts
Der JadeWeserPort zielt nach Fertigstellung und Betriebsaufnahme 2012 darauf ab, ein Umschlaghafen für Containerladung von und nach Skandinavien und dem Ostseeraum zu werden. Die Abfertigung großer Containerschiffe in Ostseehäfen ist für die Reeder wegen zusätzlichen Zeitaufwands und zusätzlicher Hafenstopps nicht wirtschaftlich. Die Container werden aus diesem Grunde in den westeuropäischen Seehäfen wie etwa Rotterdam, Antwerpen, Hamburg oder Bremerhaven von den großen Containerschiffen auf Lkw, Eisenbahn, Binnenschiffe oder auf kleinere Seeschiffe, so genannte Feederschiffe, meist mit einer Kapazität für 300 bis 700 Container, umgeladen. Der JadeWeserPort setzt auf den Feeder-Verkehr von und nach Skandinavien, ins Baltikum und vor allem nach Russland, womit 60 % des Umschlags abgedeckt werden soll. Außerdem soll ein Teil der Ladung auch über die Autobahn A 29 (20 %) und über die Eisenbahn (20 %) transportiert werden.
Es wird erwartet, dass der Lkw-Verkehr auf der Autobahn 29 um mehr als 1000 Fahrten am Tag zunimmt.Engpässe an Schnittstellen Straße/Schiene. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Dezember 2009 Deshalb ist die Autobahn ausgebaut und bis zum Hafen verlängert worden.Hafen an die A 29 angebunden/Autobahn zum JadeWeserPort ist frei. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 7. Dezember 2011, S. 1 u. 5 Das Verkehrsaufkommen des Hafens wird außerdem zur Begründung der Forderung nach einer Küstenautobahn nach Stade und Lübeck herangezogen.
Der Eisenbahnverkehr wird sich voraussichtlich von acht auf 44 bis 60 Güterzüge zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg verstärken. Um diesen zusätzlichen Verkehr aufzunehmen, soll die Bahnstrecke Wilhelmshaven–Oldenburg bis 2015 elektrifiziert und bis 2012 auf der gesamten Strecke zweigleisig ausgebaut werden.Wilhelmshavener Zeitung vom 9. Juli 2010 Das bereits vorhandene eingleisige Industriestammgleis zum Voslapper Groden soll auf Geschwindigkeiten bis 80 km/h ertüchtigt werden und kurz nach dem Abzweig von der Strecke Esens-Sande eine 1000 Meter lange Ausweiche erhalten.
Auf dem aufgespülten Gelände befindet sich parallel zur nördlichen Hafenkante eine so genannte Vorstellgruppe aus 16 Gleisen von 655 bis 822 m Länge, die Platz für 13 Güterzüge bietet. Zwei Gleise sind als Verbindungsgleise, eines als Standwagengleis auch für Reparaturarbeiten vorgesehen. Bis 1. August 2011 soll außerdem ein Stellwerk fertiggestellt sein.Wilhelmshavener Zeitung v. 18. Juni 2010, S. 1 u. 5
Nachteilig ist, dass Wilhelmshaven nicht an das europäische Binnenwasserstraßennetz angebunden ist. Deshalb wurde der Bau einer Wasserstraße zur Weser geprüft. Eine Möglichkeit ist der Ausbau des Wattfahrwassers, eine andere der Bau eines Jade-Weser-Kanals.[http://www.antiport.de/doku/jaweka/xfrjaweka.html Studie Jade-Weser-Kanal] Als Alternative haben Vertreter aus Politik und Wirtschaft in der Region Ostfriesland/Emsland einen Ausbau des Ems-Jade-Kanals nach Emden vorgeschlagen, wo über die Ems und den Dortmund-Ems-Kanal eine Anschlussverbindung Richtung Süden zur Verfügung steht.
Da diese Maßnahmen als unrealistisch bewertet werden, wird geprüft, die Grenze zwischen See- und Binnenschifffahrt nach Westen zu verlegen, so dass seegängige Binnenschiffe den JadeWeserPort von der Weser aus erreichen können.Binnenschiffe zum JadeWeserPort? In: Wilhelmshavener Zeitung vom 19. August 2011, S. 1 Außerdem beabsichtigt die niedersächsische Landesregierung, die Seetauglichkeit von Binnenschiffen verbessern zu lassen. Diese sollen in die Lage versetzt werden, von Wilhelmshaven aus über die Nordsee und benachbarte Flussmündungen das Binnenwasserstraßennetz zu erreichen.Binnenschiffe sollen seetauglich werden. In: Wilhelmshavener Zeitung v. 22. November 2011, S. 26
Seit dem 31. Mai 2008 hat die Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven den JadeWeserPort an das städtische Busliniennetz angebunden.
Weiterer Ausbau
Die Planungen für den JadeWeserPort schließen die Möglichkeit ein, das Containerterminal um weitere Liegeplätze zu erweitern. Seit Anfang 2011 wird über diese Möglichkeit kontrovers diskutiert. Während sich Landes- und Kommunalpolitiker für den weiteren Ausbau aussprechen, warnt der Betreiber Eurogate wegen der Marktlage vor einer zu schnellen Erweiterung.Eurogate warnt vor schneller JWP-Erweiterung. In: Wilhelmshavener Zeitung v. 25. Januar 2011, S. 1 Der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Menzel verwies hingegen darauf, dass die neueste Generation von Containerschiffen mit 18.000 TEU keine anderen deutschen Häfen anlaufen können,Wilhelmshavener Zeitung v. 23. Februar 2011 mit Blick auf die von der Reederei Maersk georderten Schiffe der Triple-E-Klasse.Wilhelmshavener Zeitung v. 26. Februar 2011
Maersk dementierte gegenüber dem Fernseh-Magazin Plusminus jedoch, dass der JWP für die Abfertigung dieser Schiffe benötigt wird und verwies auf ausreichende Kapazitäten in Hamburg und Bremerhaven.http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,mitlskagl5vwrbg8~cm.asp
Außer dem Ausbau des JadeWeserPorts wird der Bau eines zweiten Containerhafens an der Innenjade erwogen, dessen Planung die JWP-Realisierungs-GmbH übernehmen könne.
Im Zusammenhang mit dem Bau des Hafens wurden mehrere weitere Investitionsprojekte geplant oder geprüft. Dazu gehören:* der Gewerbepark JadeWeserPark auf dem Gelände der ehemaligen Olympia-Werke[http://www.jadeweserpark.de/ Homepage des Zweckverbands JadeWeserPark]
* die Einrichtung eines Autohofs an der A 29 bei der Ausfahrt ZetelWilhelmshavener Zeitung vom 17. Mai 2008
* der Bau eines Dienstleistungszentrums für Nutzfahrzeuge am Autobahnende außerhalb des JadeWeserPorts
* die Herrichtung der beiden zerstörten Schleusenkammern der ehemaligen III. Hafeneinfahrt als Trockendocks für Schiffe bis zu 300 m LängeWilhelmshavener Zeitung vom 3. Mai 2008
Kritik
Seit Bekanntgabe des geplanten Baus des JadeWeserPorts gab es besonders von den Bewohnern Voslapps und Naturschützern immer wieder Kritik. Ihre Argumente waren unter anderem die Zerstörung des einzigen Sandstrandes Wilhelmshavens, des Geniusstrandes, des Campingplatzes und nicht zuletzt der Brutgebiete bedrohter Vogelarten und des Wattenmeeres.
Die Bürgerinitiative „Bürger gegen den JadeWeserPort“ bezweifelt die wirtschaftlichen Prognosen, die Umweltverträglichkeit des Projekts und die Notwendigkeit eines neuen Containerhafens an der Deutschen Nordseeküste. Sie hat nach den Gerichtsentscheidungen zu Gunsten des Hafenbaus ihre Arbeit eingestellt.[http://www.antiport.de/ Bürgerinitiative „Bürger gegen den JadeWeserPort“]
Tourismus und Veranstaltungen
miniatur|Touristengruppe und Reisebusse an der Infobox für den JadeWeserPort
miniatur|Das niederländische Segelschiff 226Aphrodite227 beim JadeWeserPort-Cup 2009
Im Zusammenhang mit dem JadeWeserPort gibt es eine Anzahl von touristischen und sonstigen Veranstaltungen und Aktivitäten.
Tourismus
Der Tourismus in Wilhelmshaven hat Einschränkungen erfahren, da der offizielle Badebetrieb am Geniusstrand sowie der Betrieb des angrenzenden Campingplatzes mit 760 Stellplätzen mit Ablauf der Saison 2004 eingestellt wurde.
Seither hat der Hafenbau eigene Besucher, die sich unter anderem im Informationszentrum informieren können. Außerdem werden Besichtigungsfahrten mit dem Bus auf dem Terminalgelände angeboten. Besondere Anlässe wie die Auslieferung der ersten Containerbrücken ziehen weitere Schaulustige an.
JadeWeserPort-Cup
Als Werbemaßnahme für das Projekt wird seit 2002 unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten der Segelwettbewerb JadeWeserPort-Cup veranstaltet. An dieser Regatta, die jeweils am ersten Oktober-Wochenende ausgetragen wird, nehmen etwa zwanzig größere Segelschiffe teil.JadeWeserPort: Cup zehn Jahre beste Werbung. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 17. September 2011
Weitere Veranstaltungen
Im Mai 2011 fand die 7. Nationale Maritime Konferenz unter Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel und etwa 1000 Vertretern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, den Gewerkschaften, der Politik und Verwaltung auf dem Terminalgelände statt.[http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Wirtschaft/nationale-maritime-konferenz,did=248958.html Information des BMWi][http://www.radiojade.de/index.php?a=0300&nid=18583 Meldung bei Radio Jade]
Literatur
* Jade-Weser-Port kommt voran. In: Binnenschifffahrt, Heft 6/2011, S. 54–56, Schifffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2011, {{ISSN|0939-1916}}
* Ein Container-Teminal wächst aus dem Wasser. In: Hansa, Heft 6/2009, S. 104–108, Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2009, {{ISSN|0017-7504}}
* {{Literatur|Autor=Berend Snippe|Titel-P=JadeWeserPort|Sammelwerk=Hansa|Monat=Mai|Jahr=2003|ISSN=0017-7504|Seiten=14–23}}
Weblinks
{{Commonscat}}
* [http://www.jadeweserport.de/ Homepage des Projekts]
* [http://www.antiport.de/ Bürgerinitiative Bürger gegen den Jade-Weser-Port] (nur noch Dokumentation)
* [http://www.umweltruf.de/news/111/news3.php3?nummer=2831 europaticker 11/09: Eurogate will Verschiebung der Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven]
* [http://www.wilhelmshaven.de/ Homepage der Stadt Wilhelmshaven]
* [http://www.jadeweserport.de/cms/front_content.php?idcat=33/ Karte Feederrouten]
* [http://www.nwzonline.de/jadeport Alle NWZ-Artikel zum Jade-Weser-Port im Spezial]
* [http://www.geniusstrand.de/ Fotodokumentation - Vom Geniusstrand zum Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort]
Einzelnachweise
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Kategorie:Unternehmen (Wilhelmshaven)
Kategorie:Verkehr (Wilhelmshaven)
JadeWeserPortzh:玉湾威悉港
ru:JadeWeserPort
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