Navigation


Joseph Uphues

29.08.2011 @ 23:26, Tirelietirelei,

miniatur|Joseph Uphues mit der Sängerin [[Mary Muenchhoff (Mitte)]]
miniatur|Verteidigung einer Sabinerin, 1886
miniatur|Moltke im [[Großer Tiergarten|Berliner Tiergarten, 1905]]
miniatur|Trauernde am Grab [[Heinrich von Stephans]]
miniatur|[[Liste der Schillerdenkmäler|Schillerdenkmal (Wiesbaden), 1905]]
miniatur|Friedrich der Große in Potsdam, 1901. Ein Geschenk des Kaisers. (Eingeschmolzen)

Joseph Uphues (* 23. Mai 1850 in Sassenberg; † 2. Januar 1911 in Berlin; vollständiger Name: Joseph Johann Ludwig Uphues; alternative Schreibweise: Josef Uphues) war ein deutscher Bildhauer.

Leben


Nach einer Tischlerlehre begab sich Joseph Uphues in den Jahren von 1868 bis 1870 auf Wanderschaft durch Belgien und die Niederlande. Von 1870 bis 1871 machte er eine Steinmetzlehre in Wiedenbrück. Dort war er bis 1878 tätig. In der Berliner Akademie war er 1878 Schüler von Reinhold Begas und Fritz Schaper. 1882 wurde er Meisterschüler von Begas, für den er auch von 1885 bis 1891 als Gehilfe im Privatatelier arbeitete. Ab 1892 machte er sich als Bildhauer selbstständig. 1899 wurde er Professor und Mitglied der Berliner Secession.

Werk

* Verteidigung einer Sabinerin (Düren) (1886)
* diverse große Grabmale, zum Beispiel auf dem Evangelischen Friedhof in Düren

* Bogenschütze (1888), im Museum von Melbourne (Australien)

Denkmäler


* Berlin-Mitte
** Standbild des Generalpostmeisters Heinrich von Stephan im Reichspostmuseum an der Mauerstraße
* Berlin-Kreuzberg
** dessen Grabdenkmal auf dem Alten Friedhof der Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde (Dreifaltigkeitsfriedhof I, Feld 2), Ehrengrab der Stadt Berlin, die Ausführung des Denkmals erfolgte in der Werkstatt von Valentin Casal
* Berlin-Charlottenburg
** Reiterstandbild Kaiser Friedrich III., Luisenplatz (enthüllt am 27. Mai 1905)
* Berlin-Tiergarten
** Denkmalgruppe 3 in der Siegesallee:
Standbild des brandenburgischen Markgrafen Otto II. mit den Assistenzbüsten des Ritters Johann Gans Edler zu Putlitz und Heinrich von Antwerpen (enthüllt am 22. März 1899)
** Denkmalgruppe 28 in der Siegesallee:
Standbild des jungen Königs Friedrich II. mit den Assistenzbüsten des Generalfeldmarschalls Kurt Christoph Graf von Schwerin und des Komponisten Johann Sebastian Bach (enthüllt am 26. August 1899)
** Standbild Helmuth von Moltke, den Uphues auf seinem Sockel als Der große Schweiger dargestellt hat, auf dem Königsplatz errichtet im Jahre 1905 (später Tiergarten)
* Düren
** Standbild Kaiser Wilhelm I., Kaiserplatz (1889-1891)
** Denkmal für Kaiser Friedrich III. (Auftrag von 1889)
** Bismarck-Denkmal (desgl. 1890)
** Standbild Helmuth von Moltke (enthüllt am 22. März 1902)
* Bad Homburg vor der Höhe
** Denkmal für Kaiser Friedrich III. (Auftrag von 1890)
* Mannheim
** Denkmal für Helmuth von Moltke (1902)
* Potsdam-Sanssouci
** Bronzebüste Kaiser Friedrich III. im Neuen Palais
* Bad Pyrmont
** Bronzebüste Albert Lortzing (1901)
* Schweidnitz (Schlesien)
** Standbild König Friedrich II. (1908)
* Wiesbaden
** Standbild Kaiser Friedrich III. (1897)

** Schillerdenkmal (1905)

Literatur


* Brigitte Kaul: Joseph Johann Ludwig Uphues (1850–1911). Dissertation, Freie Universität Berlin, 1982.
* {{ThB|33|586|||}}

* Peter Bloch (Hrsg.): Ethos und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786–1914. Katalog zur Ausstellung der Skulpturengalerie der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz vom 19. Mai bis 29. Juli 1990 im Hamburger Bahnhof. Gebr. Mann, Berlin 1990, ISBN 3-7861-1599-0, Band 1, S. 570.

Weblinks


{{commonscat}}

{{Normdaten|PND=119194643}}

{{SORTIERUNG:Uphues, Joseph}}
Kategorie:Deutscher Bildhauer
Kategorie:Hochschullehrer (Berlin)
Kategorie:Geboren 1850
Kategorie:Gestorben 1911

Kategorie:Mann

{{Personendaten
|NAME=Uphues, Joseph
|ALTERNATIVNAMEN= Uphues, Josef
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1850
|GEBURTSORT=Sassenberg
|STERBEDATUM=2. Januar 1911
|STERBEORT=Berlin

}}

eo:Joseph Uphues
Joseph Uphues

weiter

Text und Bilder dieses Beitrags stammen aus dem Artikel Joseph Uphues der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.