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Kanton (Schweiz)

26.05.2012 @ 19:35, B.A.Enz,


miniatur|450px|Schweizer Kantone (2011)

Die 26 Kantone ({{FrS|cantons}}, {{ItS|cantoni}}, {{RmS|chantuns}}, in der Deutschschweiz traditionell Stand, in der Mehrzahl Stände genannt) sind die Gliedstaaten der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der Ausdruck wurde 1475 zum ersten Mal in einer Freiburger Akte verwendet.{{HLS|26414|Kantone}}

Politisches System


Jeder Kanton hat eine eigene Verfassung und eigene gesetzgebende, vollziehende und rechtsprechende Behörden. Alle Kantone besitzen ein Einkammer-Parlament (Grosser Rat, Kantonsrat, Landrat, Parlament; siehe auch: Kantonsparlament). Dieses hat je nach Kanton 49 bis 180 Parlamentssitze. Die Kantonsregierung (Regierungsrat, Regierung, Staatsrat, Standeskommission) besteht je nach Kanton aus fünf oder sieben Mitgliedern. In jedem Kanton existiert schliesslich ein zweistufiges Gerichtssystem (erste Instanz: Bezirksgericht, Amtsgereicht, Kantonsgericht, Kreisgericht, Landgericht, Regionalgericht, Strafgericht, Zivilgericht; zweite Instanz: Obergericht, Kantonsgericht, Appellationsgericht), der eine Schlichtungsbehörde (Friedensrichteramt, Vermittleramt) vorangestellt ist.

Alle staatlichen Bereiche, die nicht von der schweizerischen Bundesverfassung dem Bund zugewiesen bzw. von einem Bundesgesetz geregelt werden, gehören in die Kompetenz der Kantone (staatliche Organisation, Schulwesen, teilweise Gesundheitswesen, Sozialhilfe, teilweise Planungs- und Baurecht, Polizeiwesen, teilweise Gerichtsverfassung, Notariatswesen, kantonales und kommunales Steuerrecht und andere). So führt beispielsweise der Staat Graubünden mit den Nachbarstaaten St. Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein die Interstaatliche Hochschule für Technik NTB Buchs; Kantone können also innerhalb ihrer Kompetenzen auch Staatsverträge mit fremden Staaten schliessen und sind so ähnlich wie die deutschen Länder derivative Völkerrechtssubjekte. Bei mehreren der erwähnten Bereiche hat der Bund ebenfalls grosse Kompetenzen, sodass oft ein Kompetenzkonflikt festzustellen ist.

Die Kantone ihrerseits können auch ihren Gemeinden eine gewisse Autonomie gewähren. Das Ausmass der Gemeindekompetenzen ist von Kanton zu Kanton verschieden.

In zwei Kantonen – Glarus sowie Appenzell Innerrhoden – bestimmt das Volk während einer Versammlung aller Bürger, der Landsgemeinde, seine Kantonsvertreter und entscheidet über Sachfragen. In allen anderen Kantonen finden Wahlen und Abstimmungen an der Urne statt.

{{Siehe auch|Politisches System der Schweiz|Föderalismus in der Schweiz}}

Geschichte


Die sogenannten Urkantone, welche 1291 die Eidgenossenschaft begründeten, sind Uri, Schwyz und Unterwalden. In der Alten Eidgenossenschaft wurden die Kantone noch Orte genannt. Deshalb spricht man in Bezug auf die Ausweitungsphasen der Schweiz von den Acht Alten Orten und den Dreizehn Alten Orten (bzw. der achtörtigen und der dreizehnörtigen Eidgenossenschaft). Verbündete, welche nicht Vollmitglied der Eidgenossenschaft waren, wurden als zugewandte Orte bezeichnet. Die Vollmitglieder und erst recht die zugewandten Orte der Eidgenossenschaft waren noch eigenständige Staatengebilde.

Mit der Helvetischen Republik (1798–1803) bekam die Bezeichnung Kanton eine gewichtigere Verwendung, der Ausdruck wurde seit 1475 in der alten Eidgenossenschaft schon als Synonym für Ort, Stand verwendet. Die Kantone waren im neu geschaffenen Einheitsstaat blosse Verwaltungsbezirke ohne Autonomierechte. Die Grenzziehung wurde geändert, um annähernd gleich grosse Kantone zu schaffen und die alte Ordnung zu zerschlagen. Dabei entstanden auch die kurzlebigen Kantone Säntis, Linth, Waldstätte, Oberland, Baden, Lugano und Bellinzona.

Mit der Mediationsverfassung 1803 erhöhte sich die Zahl der Kantone auf 19 und mit dem Wiener Kongress 1815 auf 22. Zugewandte Orte wie zum Beispiel die altfrye Republik Gersau, das Gebiet der Abtei Engelberg und Weitere wurden teilweise gegen ihren Willen einzelnen Kantonen zugeschlagen. 1833 spaltete sich der Kanton Basel-Landschaft in einem bewaffneten Konflikt vom Kanton Basel-Stadt, 1979 der Kanton Jura auf demokratischem Weg vom Kanton Bern ab.

Als 1848 ein Bundesstaat gegründet wurde, wurde die Souveränität der Kantone endgültig eingeschränkt: Sämtliche kantonalen Zölle und Währungen wurden beseitigt. Einige wenige Kompetenzen traten die Stände an die Bundesgewalt ab. Mit Industrialisierung und Wirtschaftswachstum wurde das staatliche Leben zunehmend komplexer, was weitere Zentralisierungen erforderlich machte. Heute sind die Bereiche, in denen die Kantone wirklich noch autonom legiferieren können, ziemlich begrenzt. Es wird zunehmend von «Vollzugs-Föderalismus» gesprochen.

Anzahl und Reihenfolge


Heute wird die Zahl der Kantone meistens mit 26, manchmal mit 23 angegeben.

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass sechs Kantone (Obwalden, Nidwalden, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt und Basel-Landschaft) aus historischen Gründen als Halbkantone bezeichnet werden. (Seit der Totalrevision der Bundesverfassung von 1999 spricht man nun gelegentlich von Kantonen mit geteilter Standesstimme). Diese Unterscheidung ist lediglich bei der Besetzung des Ständerates und beim Ständemehr relevant, hat jedoch keinen Einfluss auf die innere Autonomie, weshalb es korrekt ist, von 26 Kantonen, aber 23 Ständen zu sprechen.

Die übliche Reihenfolge der Kantone (siehe untenstehende Liste) ist in der Bundesverfassung festgelegt.[http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a1.html BV Art. 1] Sie hat jedoch einen viel älteren Ursprung. In der Eidgenossenschaft der Acht Alten Orte standen die Städte Zürich, Bern und Luzern als Vororte in der Hierarchie vor den Landkantonen. Die weiteren Kantone stehen in der Reihenfolge ihres Beitritts.

Liste der Schweizer Kantone mit ihren Eckdaten


{| class="wikitable sortable zebra"
|- class="hintergrundfarbe5" valign="top"
! class="unsortable" | Wappen
! Kanton (Kürzel und
Autokennzeichen)
! Standes-
stimme
! Beitritt

! Hauptort

! class="unsortable" | Lage
! Einwohner 1

! Ausländer 2

! Fläche 3

! Dichte 4

! Gemeinden 6

! Amtssprache(n)

|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Zürich
| align=left | Zürich (ZH)
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(1)
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|- valign=top align=right
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(2)
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(2)
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(16)
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(9)
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|- valign=top align=right
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|- valign=top align=right
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| align=left | Obwalden (OW)
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(19)
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(22)
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| align=left | Nidwalden (NW)
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| align=left | Stans
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(22)
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(22)
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(18)
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| align=left | {{DeS}}
|- valign=top align=right
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| align=left | Glarus (GL)
| align=center | 1
| align=center | 1352
| align=left | Glarus
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(23)
| {{SortKey|a200}}20,0 %
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(17)
| {{SortKey|a0000056}}56
(24)
| {{SortKey|a0000003}}3
(25 - 31. Dez. 2010)
| align=left | {{DeS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Zug
| align=left | Zug (ZG)
| align=center | 1
| align=center | 1352
| align=left | Zug
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| {{SortKey|a0110890}}110'890
(18)
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(24)
| {{SortKey|a0000464}}464
(5)
| {{SortKey|a0000011}}11
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|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Freiburg
| align=left | Freiburg (FR)
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| align=left | Freiburg
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(10)
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(8)
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(15)
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|- valign=top align=right
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| align=center | 1481
| align=left | Solothurn
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(16)
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(7)
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| align=left | {{DeS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Basel-Stadt
| align=left | Basel-Stadt (BS)
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| align=center | 1501
| align=left | Basel
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(15)
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(26)
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(1)
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|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Basel-Landschaft
| align=left | Basel-Landschaft (BL)
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| align=left | Liestal
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(4)
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| align=center | 60px|Wappen des Kantons Schaffhausen
| align=left | Schaffhausen (SH)
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| align=left | Schaffhausen
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(19)
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(20)
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(8)
| {{SortKey|a0000027}}27
| align=left | {{DeS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Appenzell Ausserrhoden
| align=left | Appenzell Ausserrhoden (AR)
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| align=center | 1513
| align=left | Herisau, Trogen 5
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(21)
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(23)
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(13)
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| align=left | {{DeS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Appenzell Innerrhoden
| align=left | Appenzell Innerrhoden (AI)
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| align=center | 1513
| align=left | Appenzell
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(26)
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(25)
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(20)
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|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons St. Gallen
| align=left | St. Gallen (SG)
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| align=center | 1803
| align=left | St. Gallen
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(5)
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(6)
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(11)
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|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Graubünden
| align=left | Graubünden (GR)
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| align=center | 1803
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(14)
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(1)
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(26)
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|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Aargau
| align=left | Aargau (AG)
| align=center | 1
| align=center | 1803
| align=left | Aarau
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(4)
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(10)
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(6)
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|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Thurgau
| align=left | Thurgau (TG)
| align=center | 1
| align=center | 1803
| align=left | Frauenfeld
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(13)
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(12)
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(10)
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| align=left | {{DeS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Tessin
| align=left | Tessin (TI)
| align=center | 1
| align=center | 1803
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| {{SortKey|a0335720}}335'720
(8)
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(5)
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(19)
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| align=left | {{ItS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Waadt
| align=left | Waadt (VD)
| align=center | 1
| align=center | 1803
| align=left | Lausanne
| align=center class=hintergrundfarbe2 | 100px
| {{SortKey|a0701526}}701'526
(3)
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(4)
| {{SortKey|a0000218b}}218
(12)
| {{SortKey|a0000375}}375
| align=left | {{FrS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Wallis
| align=left | Wallis (VS)
| align=center | 1
| align=center | 1815
| align=left | Sitten
| align=center class=hintergrundfarbe2 | 100px
| {{SortKey|a0307392}}307'392
(9)
| {{SortKey|a208}}20,8 %
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(3)
| {{SortKey|a0000059}}59
(23)
| {{SortKey|a0000143}}143
| align=left | {{FrS}}, {{DeS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Neuenburg
| align=left | Neuenburg (NE)
| align=center | 1
| align=center | 1815
| align=left | Neuenburg
| align=center class=hintergrundfarbe2 | 100px
| {{SortKey|a0171647}}171'647
(16)
| {{SortKey|a230}}23,0 %
| {{SortKey|a0000803}}803
(15)
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(14)
| {{SortKey|a0000053}}53
| align=left | {{FrS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Genf
| align=left | Genf (GE)
| align=center | 1
| align=center | 1815
| align=left | Genf
| align=center class=hintergrundfarbe2 | 100px
| {{SortKey|a0453292}}453'292
(6)
| {{SortKey|a357}}35,7 %
| {{SortKey|a0000282}}282
(21)
| {{SortKey|a0001607}}1'607
(2)
| {{SortKey|a0000045}}45
| align=left | {{FrS}}
|- valign=top align=right
| align=center | 60px|Wappen des Kantons Jura
| align=left | Jura (JU)
| align=center | 1
| align=center | 1979
| align=left | Delsberg
| align=center class=hintergrundfarbe2 | 100px
| {{SortKey|a0070134}}70'134
(20)
| {{SortKey|a122}}12,2 %
| {{SortKey|a0000838}}838
(14)
| {{SortKey|a0000084}}84
(21)
| {{SortKey|a0000064}}64
| align=left | {{FrS}}
|- valign=top align=right bgcolor="#e0e0e0" class="unsortable" style="border-top: 5px solid #aaa;"
| align=center class="hintergrundfarbe5" | 60px|Eidgenössisches Wappen
| align=left class="hintergrundfarbe5" | Schweizerische Eidgenossenschaft (CH)
| align=center class="hintergrundfarbe5" | 23
| align=center class="hintergrundfarbe5" | {{0}}1291 7
| align=left class="hintergrundfarbe5" | Bern (Bundesstadt)
| align=center class="hintergrundfarbe5" |
| class="hintergrundfarbe5"| {{SortKey|a7785806}}7'785'806
| class="hintergrundfarbe5"| {{SortKey|a245}}24,5 %
| class="hintergrundfarbe5"| {{SortKey|a0041285}}41'285
| class="hintergrundfarbe5"| {{SortKey|a0000189}}189
| class="hintergrundfarbe5"| {{SortKey|a0002636}}2'636
| class="hintergrundfarbe5" align=left | {{DeS}} (63,7 %),
{{FrS}} (20,4 %),
{{ItS}} (6,5 %),
{{RmS}} (0,5 %)

|}

Bemerkungen:
:In Klammern jeweils der Rang
:1 Stand: 31. Dezember 2009[http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/data/01.Document.67123.xls Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Kantonen, 2009] (XLS), Bundesamt für Statistik (BFS)
:2 Stand: 31. August 2010[http://www.bfm.admin.ch/content/dam/data/migration/statistik/auslaenderstatistik/aktuelle/2010/107-bevoelkerung-kt-2010-08-d.pdf Bestand der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung nach Wohnkanton und Ausländergruppe Ende August 2010] (PDF), Bundesamt für Migration (BFM), abgerufen am 16. Januar 2011
:3 km²
:4 Einwohner pro km², Stand: 31. Dezember 2009
:5 Sitz der Regierung und des Parlaments; Sitz von Justiz und Polizei ist Trogen
:6 Stand: 5. April 2009

:7 Sofern der Bundesbrief von 1291 als Gründung der Schweiz angenommen wird.

Die zweibuchstabigen Kantonsabkürzungen (Siglen) sind verbreitet, sie sind unter anderem für die Autokennzeichen vorgeschrieben[http://www.admin.ch/ch/d/sr/741_51/a84.html Art. 84 Nummerierungssystem] und werden in der ISO 3166-2:CH verwendet (mit dem Präfix «CH-», zum Beispiel CH-SZ für den Kanton Schwyz).

Kantonsnamen in den Schweizer Landessprachen


Die Kantonsnamen werden in der Schreibweise und der offiziellen Reihenfolge wiedergegeben, wie sie in Artikel 1 der Bundesverfassung[http://www.admin.ch/ch/d/sr/c101.html Bundesverfassung in der systematischen Sammlung des Bundesrechts] zu finden sind. Hervorgehoben sind die Bezeichnungen in den jeweiligen Amtssprachen des Kantons.

{| class="wikitable sortable zebra"
|- class="hintergrundfarbe5"
! ISO !! Rang !! Deutsch !! Französisch !! Italienisch !! Rätoromanisch
|- valign=top
| align=center | ZH || align=center | {{0}}1 || Zürich || Zurich || Zurigo || Turitg
|- valign=top
| align=center | BE || align=center | {{0}}2 || Bern || Berne || Berna || Berna
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1 Die Schreibweise mit tz wird vom Guide du Typographe romand verwendet und ist dementsprechend häufig anzutreffen.

Ehemalige Kantone


1798–1803


Hauptartikel: Helvetische Republik
* Baden
* Bellinzona
* Fricktal
* Linth
* Lugano
* Oberland
* Säntis

* Waldstätte

1831–1833


* Ausserschwyz und Innerschwyz (Halbkantone)

Aufnahme neuer Kantone


Die Vergrößerung der Schweiz durch die Aufnahme neuer Kantone endete 1815.
Nach dem Abtreten der Habsburger Monarchie gab es Bestrebungen das österreichische Bundesland Vorarlberg als 27. Kanton in die Schweiz aufzunehmen.
Eine Volksabstimmung 1919 ergab, dass eine Mehrheit von gut 80 Prozent der Vorarlberger den Beitritt zu den Eidgenossen befürwortete.
Dies scheiterte jedoch an der zögerlichen Politik der (provisorischen) Vorarlberger Landesversammlung und am Schweizer Bundesrat, der das sorgsam austarierte Verhältnis zwischen Sprachen und Religionen in der Schweiz nicht durch einen zusätzlichen Kanton mit deutschsprachigen Katholiken ins Ungleichgewicht bringen wollte, sowie an den Friedensverträgen mit der Entente.
2010 forderte Dominique Baettig, ein Abgeordneter der SVP im Nationalrat, dass ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden solle, um angrenzende Regionen der Schweiz, wie Baden Württemberg, Südtirol oder Vorarlberg als Kantone in die Schweiz aufzunehmen.[http://derstandard.at/1276413676440/SVP-Forderung-Vorarlberg-soll-Kanton-werden]. Artikel in "der Standard". Abgerufen am 26. April 2012.

Der Bundesrat lehnte dies ab.[http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20103215].Stellungsnahme des Bundesrates. Abgerufen am 26. April 2012. Laut Bundesrat würde eine solche Verordnung einen unfreundlichen politischen Akt darstellen, den die Nachbarstaaten als Provokation auffassen könnten.

Siehe auch


* Binnenkanton
* Föderalismus in der Schweiz
* Kantönligeist
* Liste der Städte in der Schweiz
* Politische Gemeinde
* Politisches System der Schweiz

* Bezirk (Schweiz)

Literatur


* Kurt Müller (Hrsg.): Bausteine der Schweiz. Porträts der 26 Kantone. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1987. ISBN 3-85823-178-9
* Die Schweizer Kantone unter der Lupe. Behörden, Personal, Finanzen (Diverse Autoren). Haupt Verlag, Bern 2005. ISBN 978-3-258-06887-9
* Stefan Rieder; Thomas Widmer: Kantone im Wandel. Reformaktivitäten der Schweizer Kantone zwischen 1990 und 1999: Ursachen, Ausgestaltung und Konsequenzen (Aus der Reihe: Public Management). Haupt Verlag, Bern 2007. ISBN 978-3-258-07249-4

* Die Schweiz und ihre 26 Kantone. Eine (differenzierte) Landeskunde in Regionen, Traditionen und Wappen. Verlag Bär, Niederuzwil 2007. ISBN 978-3-9523212-0-1 (Studienbuch) ISBN 978-3-9523212-1-8 (Taschenbuch)

Weblinks


* [http://www.gov.ch/govchde.nsf/fmCantonal Schweizer Kantone]

* [http://www.eye.ch/swissgen/kanton-m.htm Informationen über Schweizer Kantone] (viersprachig)

Quellen


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Kategorie:Föderalismus in der Schweiz

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