Marginale Konsumquote
Die marginale Konsumquote (auch: marginale Konsumneigung, Grenzneigung zum Konsum), kurz , beschreibt den Anteil des Einkommens, den die privaten Haushalte einer Volkswirtschaft an der nächsten zusätzlichen (marginalen) Einkommenseinheit konsumieren, d.h. nicht sparen. Sie ist grundlegend für die Entwicklung des Keynesianischen Totalmodells und des Multiplikators.
Zum Beispiel: Wenn ein Haushalt einen Euro mehr zur Verfügung hat und die Marginale Konsumquote ist 0.65, dannwird der Haushalt von dem zusätzlichen Euro 65 Cents ausgeben und 35 Cents sparen.
Der Konsum ergibt sich aus dem autonomen Konsum () und dem verfügbaren Einkommen (Y) multipliziert mit der marginalen Konsumneigung ():
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Die marginale Konsumneigung ist die Ableitung des Konsums C nach dem Einkommen Y.
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Nach dem fundamental-psychologischen Gesetz muss größer als 0 und kleiner als 1 sein. Es gilt also:
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Die marginale Konsumneigung ergibt sich aus der Differenz von 1 und der marginalen Sparneigung . Das heißt, dass Geld, das nicht für den Konsum ausgegeben wird, gespart wird.
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Analog lässt sich für die Investitionen die marginale Investitionsquote definieren.
Literatur
* Wolfgang Cezanne: Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 6. Auflage, ISBN 978-3-486-57770-9
ar:الميل الحدي للاستهلاكbn:ভোগপ্রবণতা
Marginal propensity to consume
es:Propensión marginal al consumo
Propension à consommer
nl:Marginale geneigdheid tot consumeren
pl:Krańcowa skłonność do konsumpcji
pt:Propensão marginal a consumir
tr:Marjinal tüketim eğilimi
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