Rotschmied
thumb|Rotschmied, Ständebuch 1568
thumb|Bronzeschale, ca. 1500-1550, wahrscheinlich aus Nürnberg
Rotschmiede gossen und schmiedeten Messing.
Sie stellten vorwiegend Haushaltsgegenstände her, aber auch Glocken und Kanonenrohre.
Zunft der Rotschmiede in Nürnberg
Nur in Nürnberg gab es eine Zunft der Rotschmiede mit einer strengen Zunftordnung, die unter anderem ein Wanderverbot enthielt. Sie durften ihr Handwerk nur mit Genehmigung des Rates außerhalb Nürnbergs auszuüben, um so die hervorragende Stellung Nürnbergs bei der Messingproduktion und dessen Verarbeitung zu sichern. Weiter regelt die Zunftordnung auch die Ausbildung mit 4 Lehr- und 6 Gesellenjahren. Für die Meisterprüfung mussten ein durchbrochener Schlüsselring, ein Tischleuchter und ein Meisterstück freier Wahl angefertigt werden.
[http://www.kubiss.de/schulen/pvs/pvsnbg/pvs-schule/pvs-name/pv-301.htm Zunftordnung der Rotschmiede in Nürnberg] auf www.kubiss.de
Die Nürnberger Rotschmiede führten Merkzeichen wie die Gold- und Silberschmiede.
{{Literatur
| Autor= Hermann Peter Lockner
| Titel= [http://www.lockner.de/publikationen_details.php?objekt_id=2 Die Merkzeichen der Nürnberger Rotschmiede]
| Verlag= Deutscher Kunstverlag
| Ort= München
| Jahr= 1981
| ISBN= 3-422-00703-2
}}
Literatur
* {{Literatur| Autor= Anna-Elisabeth Theuerkauff-Liederwald
| Titel= Mittelalterliche Bronze- und Messinggefässe
| Verlag= Deutscher Verlag für Kunstwissenschaften
| Ort=Berlin
| Jahr=1988
| ISBN= 3-87157-099-0
}}
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Einzelnachweise
Kategorie:Nürnberger Geschichte
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