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SB-Warenhaus

16.01.2012 @ 21:00, PS-2507,

thumb|Tesco in [[Most (Tschechien)|Most (Tschechien)]]
thumb|240px|Innenansicht eines amerikanischen Hypermarktes

in Bonn 1962]]

Ein Selbstbedienungs- / SB-Warenhaus (auch Hypermarkt) ist ein großflächiger Einzelhandelsbetrieb, der von seiner Aufmachung her an einen Supermarkt erinnert.

Definition


SB-Warenhäuser haben eine Verkaufsfläche von mindestens 2.000 m² (nach der Definition von ACNielsen mindestens 5.000 m²http://www.acnielsen.de/pubs/documents/Universen07.pdf, siehe Seite 13.) und ein umfassendes Sortiment, vor allem an Lebensmitteln. Dabei werden Discount- und Fertigprodukte ergänzt durch Frischwaren aus Fleisch-, Wurst-, Käse-, Fischtheke sowie Kühl- und Tiefkühlregalen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Supermarkt finden sich zudem häufig weitläufige Non-Food-Abteilungen mit Bekleidung, Spielzeug, Sportartikeln, Elektronik, usw. Dabei ist, anders als in Kaufhäusern oder klassischen Warenhäusern, die gesamte Verkaufsfläche supermarktmäßig angeordnet und mit Einkaufswagen befahrbar. Zwar wird in der Regel intensiv mit günstigen Preisen geworben, eine Discounter-Strategie ist allerdings wegen der erforderlichen Breite des Sortiments und der sehr großen Handelsflächen (hoher Kostenfaktor) nicht durchzuhalten.

Das SB-Warenhaus verzichtet auf kostenintensiven Kundendienst und setzt überwiegend auf Selbstbedienung. Sie betreiben eine Dauerniedrigpreis- oder Sonderangebotspolitik.

Standorte und Verbreitung

Typischerweise werden Hypermärkte „auf der grünen Wiese“ errichtet oder innerhalb von Einkaufszentren angesiedelt und sind somit sehr stark auf autofahrende Kunden ausgerichtet. Das aus Frankreich (dort: Hypermarché, insbesondere Carrefour, welcher dieses Konzept dort als Erste einführten) und den USA (Hypermarket, insbesondere Wal-Mart) stammende Einzelhandelsformat hat sich in weiten Teilen Europas (Frankreich, Großbritannien, Benelux, Spanien) etabliert und breitet sich derzeit vor allem in Osteuropa rasant aus.

In Deutschland ist dieses Geschäftsmodell jedoch unter anderem infolge der von starken Marktteilnehmern (Metro) verfolgten konkurrierenden Konzeption der Abholgroßmärkte und aufgrund der Konkurrenz durch Discounterketten (Aldi, Lidl) und Haushaltselektronikmärkte (Saturn, Media Markt) momentan nicht sehr rentabel und demzufolge immer noch wenig verbreitet. Ein Beispiel für eine deutsche Hypermarktkette sind die SB-Warenhäuser „toom“ der Rewe Group. Die SB-Warenhäuser der Handelsketten Kaufland und Marktkauf können ebenfalls zu den Hypermärkten gezählt werden.

Warenhausketten in Europa (Auswahl)

Asda, Auchan, Bennet, Bon Prix, Carrefour, Casino, Cora, E-Center (zu Edeka), Eroski, Géant, Globus, Herkules Center (zu Edeka), Intermarché, famila, Inköpscentralernas Aktiebolag, Ipercoop, Hipercor, Kaufland, Leclerc, Marktkauf (zu Edeka), Match, RATIO, Mammouth, Panorama, plaza, real,- (Metro-Konzern), Sainsbury's, Tesco und toom (REWE-Gruppe).

Siehe auch

{{Commonscat|Supermarkets|Supermarkt}}

Einzelnachweise

Kategorie:Handelsunternehmen nach Sortiment

Kategorie:Kaufhaus

bg:Хипермаркет
cs:Hypermarket
da:Lavprisvarehus
Hypermarket
es:Hipermercado
et:Hüpermarket
fi:Hypermarketti
Hypermarché
hu:Hipermarket
id:Hipermarket
it:Ipermercato
ja:総合スーパー
ko:하이퍼마켓
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nl:Hypermarkt
pl:Hipermarket
ru:Гипермаркет
sv:Stormarknad
uk:Гіпермаркет
wa:Foû grand botike
zh:量販店

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