Wirtschaft der Schweiz
{{Infobox Volkswirtschaft
|Name der Volkswirtschaft = Schweiz
|Flagge =150px|Flagge der Schweiz
|Weltwirtschaftsrang = 19. (nominal) (2009)
|Währung = Schweizer Franken (CHF)
|Umrechnungskurs = 1 CHF = 0,74499 EUR
|Handelsorganisationen =
|Bruttoinlandsprodukt (BIP) = $ 500,26 Mrd. (nominal) (2008)[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?pr.x=73&pr.y=9&sy=2008&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDP_R%2CNGDP_RPCH%2CNGDP%2CNGDPD%2CNGDP_D%2CNGDPRPC%2CNGDPPC%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CPPPSH%2CPPPEX%2CPCPI%2CPCPIPCH%2CPCPIE%2CPCPIEPCH%2CLUR%2CLE%2CLP%2CGGXCNL%2CGGXCNL_NGDP%2CNGDP_FY%2CBCA%2CBCA_NGDPD&grp=0&a= IWF - World Economic Outlook Database, April 2010] zukünftig mit "IWF" abgekürzt; Abgerufen am 2. Oktober 2010
$ 315,79 Mrd. (PPP) (2008)[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?pr.x=73&pr.y=9&sy=2008&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDP_R%2CNGDP_RPCH%2CNGDP%2CNGDPD%2CNGDP_D%2CNGDPRPC%2CNGDPPC%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CPPPSH%2CPPPEX%2CPCPI%2CPCPIPCH%2CPCPIE%2CPCPIEPCH%2CLUR%2CLE%2CLP%2CGGXCNL%2CGGXCNL_NGDP%2CNGDP_FY%2CBCA%2CBCA_NGDPD&grp=0&a= IWF] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|BIP pro Kopf = $ 68.433 (nominal) (2008)[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?pr.x=73&pr.y=9&sy=2008&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDP_R%2CNGDP_RPCH%2CNGDP%2CNGDPD%2CNGDP_D%2CNGDPRPC%2CNGDPPC%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CPPPSH%2CPPPEX%2CPCPI%2CPCPIPCH%2CPCPIE%2CPCPIEPCH%2CLUR%2CLE%2CLP%2CGGXCNL%2CGGXCNL_NGDP%2CNGDP_FY%2CBCA%2CBCA_NGDPD&grp=0&a= IWF] Abgerufen am 2. Oktober 2010
$ 43.195 (PPP) (2008)[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?pr.x=73&pr.y=9&sy=2008&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDP_R%2CNGDP_RPCH%2CNGDP%2CNGDPD%2CNGDP_D%2CNGDPRPC%2CNGDPPC%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CPPPSH%2CPPPEX%2CPCPI%2CPCPIPCH%2CPCPIE%2CPCPIEPCH%2CLUR%2CLE%2CLP%2CGGXCNL%2CGGXCNL_NGDP%2CNGDP_FY%2CBCA%2CBCA_NGDPD&grp=0&a= IWF] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|BIP nach Wirtschaftssektor =Landwirtschaft: 1,2 % (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00003&plugin=1 Eurostat - Bruttowertschöpfung Landwirtschaft] Abgerufen am 2. Oktober 2010
Industrie: 26,8 % (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/national_accounts/data/main_tables Eurostat - Bruttowertschöpfung Industrie] Abgerufen am 2. Oktober 2010
Dienstleistung: 72 % (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/national_accounts/data/main_tables Eurostat - Bruttowertschöpfung Dienstleistung] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Wirtschaftswachstum = 1,78 % (2008)[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?pr.x=73&pr.y=9&sy=2008&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDP_R%2CNGDP_RPCH%2CNGDP%2CNGDPD%2CNGDP_D%2CNGDPRPC%2CNGDPPC%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CPPPSH%2CPPPEX%2CPCPI%2CPCPIPCH%2CPCPIE%2CPCPIEPCH%2CLUR%2CLE%2CLP%2CGGXCNL%2CGGXCNL_NGDP%2CNGDP_FY%2CBCA%2CBCA_NGDPD&grp=0&a= IWF] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Inflationsrate = 0,7 % (2008)[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?pr.x=73&pr.y=9&sy=2008&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDP_R%2CNGDP_RPCH%2CNGDP%2CNGDPD%2CNGDP_D%2CNGDPRPC%2CNGDPPC%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CPPPSH%2CPPPEX%2CPCPI%2CPCPIPCH%2CPCPIE%2CPCPIEPCH%2CLUR%2CLE%2CLP%2CGGXCNL%2CGGXCNL_NGDP%2CNGDP_FY%2CBCA%2CBCA_NGDPD&grp=0&a= IWF] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Gini-Index =
|Erwerbstätige = ca. 4,53 Mio. (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00112&plugin=1 Eurostat - Beschäftigung] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Erwerbstätige nach Wirtschaftssektor =
|Erwerbsquote = ca. 58 % (2009)
|Arbeitslose = 111'378 (30. Juni 2011)[http://www.amstat.ch/amstat/public/index.jsp?lingua=de&more=true Schweizerische Arbeitsmarktstatistik], abgerufen am 8. Juli 2011.
|Arbeitslosenquote = 2,8 % (30. Juni 2011)
|Export = € 124,1 Mrd. (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/refreshTableAction.do?tab=table&plugin=1&pcode=tet00002&language=de Eurostat - Außenhandel nach deklarierendem Land] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Exportgüter = Pharmazeutika, Industriemaschinen, Präzisionsinstrumente, Uhren [http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/05/blank/data.html Bundesamt für Statistik - Ausfuhr wichtiger Waren] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Exportpartner = Deutschland: 19,2 % (2009)
USA: 10 % (2009)
Italien: 8,4 % (2009)[http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/05/blank/data.html Bundesamt für Statistik - Außenhandel] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Import = € 111,9 Mrd. (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/refreshTableAction.do?tab=table&plugin=1&pcode=tet00002&language=de Eurostat - Außenhandel nach deklarierendem Land] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Importgüter = Pharmazeutika, Industriemaschinen, Metallwaren[http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/05/blank/data.html Bundesamt für Statistik - Einfuhr wichtiger Waren] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Importpartner =Deutschland: 32,5 % (2009)
Italien: 10,7 % (2009)
Frankreich: 9,3 % (2009)[http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/05/blank/data.html Bundesamt für Statistik - Außenhandel] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Außenhandelsbilanz = € 12,2 Mrd. (2009)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/refreshTableAction.do?tab=table&plugin=1&pcode=tet00002&language=de Eurostat - Außenhandel nach deklarierendem Land] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Internationale Direktinvestitionen (FDI)=
|Öffentliche Schulden = 38,3 % des BIP (2010)[http://www.dschwerzmann.ch/seiten/schuldenuhr.htm] Abgerufen am 29. Juli 2011
|Staatseinnahmen = 34,5 % des BIP (2008)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00021&plugin=1 Eurostat - Gesamteinnahmen des Staates] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Staatsausgaben = 32,2 % des BIP (2008)[http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00023&plugin=1 Eurostat - Gesamtausgaben des Staates] Abgerufen am 2. Oktober 2010
|Neuverschuldung =
}}
Die Wirtschaft der Schweiz gilt als eine der stabilsten Volkswirtschaften der Welt. Berechnet nach dem Bruttoinlandsprodukt liegt die Schweiz weltweit an 19. Stelle, berechnet nach dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sogar auf dem 4. Platz. Hauptarbeitgeber ist der Dienstleistungssektor mit seinem Handels- und Finanzplatz. Daneben sind aber auch der Tourismus und die Industrie wichtige Zweige der Schweizer Wirtschaft.
Geschichte
Die Schweiz lebte bis spät in die Industrialisierungszeit hauptsächlich von der Landwirtschaft, obschon in den grossen Schweizer Städten schon früh Handels- und Finanzplätze entstanden.
Die Schweizer Industrialisierung fand zuerst schwerpunktsmäßig im Kanton Zürich und Umgebung statt. Anfänglich war es hauptsächlich die Textilindustrie, doch die entwickelte – zuerst nur für den Eigenbedarf – rasch eine aktive Maschinenindustrie. Diese produzierte die Textilmaschinen, Dampfmaschinen und für die neue Eisenbahn Lokomotiven. Das waren die ersten Industrieschwerpunkte, bald sollte auch noch die chemische Industrie z.B. am Rheinknie um Basel folgen. Die Uhrenindustrie entwickelte sich vor allem in der Westschweiz und entlang des Jurabogens. Ihr Wissen und ihr Können lag viel mehr im Handwerk und in der Präzisionsarbeit. Mechanische Uhrwerke produzierte man vorerst in vielen kleinen Heimwerkstätten und Kleinstfabriken.
Wirtschaftsdaten
Bruttoinlandsprodukt
Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz betrug 2006 486.2 Milliarden Schweizer Franken, was rund 64'500 Franken beziehungsweise US-$ 53'000 pro Kopf entspricht (pro Kopf auch der nicht-erwerbstätigen Bevölkerung).[http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/04.html Bundesamt für Statistik]
Arbeitsmarkt
Die Schweiz hat einen liberalen Arbeitsmarkt. Insbesondere ist der Kündigungsschutz nicht so ausgebaut, wie in anderen europäischen Ländern. Das erlaubt es den Firmen, flexibel auf die Konjunktur zu reagieren.
Im Zuge der globalen Abschwächung der Wirtschaft stieg die Arbeitslosigkeit in der Schweiz zu Beginn des 3. Jahrtausends vom Tiefpunkt 1.6 % im Jahr 2001 bis auf den Höhepunkt der Arbeitslosenquote von 3,9 % im Jahr 2004. In den letzten Jahren zog die Wirtschaft jedoch wieder an und die Arbeitslosenquote begann wieder zu sinken.
Durchschnittlich waren im Jahr 2007 in der Schweiz 109'189 Personen als arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 2.8 %. In der Deutschschweiz betrug sie 2.2 %, während sie in der Westschweiz und dem Tessin bei 4.2 % lag.
Struktur der Schweizer Wirtschaft
Landwirtschaft und Rohstoffe
Im hochindustrialisierten Dienstleistungsstaat Schweiz arbeiten heute weniger als vier Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Trotzdem wird dieser Wirtschaftszweig vom Bund mit beträchtlichen Mitteln unterstützt (Subventionen).
Die landwirtschaftliche Produktion ist regional sehr unterschiedlich. In den Voralpen, Alpen und im Jura dominiert Viehzucht und Milchwirtschaft, im Mittelland Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau, in der Ostschweiz und im Wallis Obst. In verschiedenen Gebieten wird Weinbau betrieben. Exportiert wird in erster Linie Hartkäse (Emmentaler, Greyerzer (Gruyère), und Sbrinz).
In der Schweiz dominiert in der Landwirtschaft die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt etwa 9 % der Produktion und wuchs bis vor kurzem stark. Seit 2005 nimmt allerdings der Anteil der biologisch bewirtschafteten Betriebe wieder ab und zwar sogar stärker, als der allgemeine Strukturwandel.[http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_17234.html www.schweizerbauer.ch] Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken.
Die Schweiz ist rohstoffarm.Abgebaut werden Kies, Kalkstein (Jura), Ton, Granit (Graubünden, Tessin) und Salz (Rheinfelden, Bex). Kohle, Uran und Erdöl sind bisher nur in Spuren gefunden worden.
Mehrere Minen, die in der Vergangenheit Eisenerz (Sargans, Fricktal, Stechelberg), Asphalt (Travers), Kupfer (Zinal) oder Gold (Gondo) lieferten, wurden mittlerweile geschlossen.
Ein wichtiger Rohstoff der Schweiz ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Schweizer Elektrizitätsbedarfs deckt.
Siehe auch: Liste der Speicherseen in der Schweiz. Im übertragenen Sinn ein äusserst wichtiger «Rohstoff» ist die Schönheit der Landschaft.
Gewerbe und Industrie
* traditionell: Uhren-Industrie, Präzisionsinstrumente, Maschinenbau, Apparate, Chemie/Pharma, Nahrungsmittel
* zunehmend: Pharmazeutik, Medizintechnik
Der grösste Teil des Bruttoinlandsproduktes wird im sekundären und tertiären Sektor erwirtschaftet. Der sekundäre Sektor (Industrie) hat beschäftigungsmässig stark an Bedeutung verloren, dennoch arbeiten rund 24 % der Beschäftigten in der Industrie.
Im sekundären Sektor dominieren die Uhrenindustrie (v.a. Swatch Group) und der Maschinenbau (z.B. ABB, Sulzer). Bekannt ist die Schweiz zudem für die Herstellung von Präzisionsinstrumenten, Apparaten sowie für die Pharmaindustrie (Novartis, Roche), die Chemie, die Nahrungsmittel-Herstellung (Nestlé) und die Medizintechnik.
Energie
Einer der wenigen Rohstoffe, welche die Schweiz besitzt, ist das Wasser zur Stromerzeugung; das Land gilt als "Wasserschloss Europas". Dennoch trug die Stromproduktion mit Hilfe von Laufkraftwerken (entlang der Flüsse) und Pumpspeicher-Kraftwerken (Nutzung von Gebirgs-Stauseen) 2006 nur etwa 14 % zum End-Energieverbrauch des Landes bei. Der mit Abstand grösste Verbrauchs-Anteil entfällt mit 57 % auf Erdölprodukte (Brenn- und Treibstoffe). Gas trägt zu 12 % bei, Strom aus fünf Kernkraftwerks-Blöcken zu rund 10 %. Die Anstrengungen zur Verringerung der fossilen Energieträger und damit der Kohlendioxid-Belastung der Erdatmosphäre (gemäss Kyoto-Protokoll) hinken in der Schweiz noch immer deutlich hinter den gesteckten Reduktions-Zielen her (vgl. vor allem auch die Energieeffizienz); Sonnen- und Windenergie tragen zusammen mit weniger als 2 Prozent zur Deckung des Energiebedarfs bei.
Dienstleistungen
Der tertiäre Sektor hat eine immer grössere Bedeutung: 73 % der Erwerbstätigen arbeiteten 2003 im Dienstleistungssektor (15,1 % im Handel, 5,7 % in Hotels und Restaurants, 5,1 % in Banken und Versicherungen).
Die zu den grössten Banken der Welt gehörenden UBS AG wie auch die Credit Suisse haben ihren Sitz in der Schweiz. Beide Banken zusammen hatten 2003 einen Bruttoertrag von 60 Milliarden Franken.
Seit fast 200 Jahren ist der Fremdenverkehr, begünstigt durch die Alpen und die Seen, ein Hauptwirtschaftszweig in der Schweiz.
* Banken** Die UBS AG ist die grösste Bank der Schweiz und eine der grössten der Welt. Der Bruttoertrag 2003 betrug 34 Milliarden Fr.
** Die Credit Suisse ist die zweitgrösste Bank mit einem Bruttoertrag von 26,3 Milliarden Fr. (2003).
* Versicherungen
* Tourismus: Die Schweizer Alpen bilden einen der Hauptanziehungspunkte des weltweiten Fremdenverkehrs. Die Schweiz hat einen Nationalpark. Zudem wurde am 13. Dezember 2001 das Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in die Liste des Unesco-Weltnaturerbes eingetragen.
Das Geld- und Finanzsystem
{{Lückenhaft}}
Das hochentwickelte Bankensystem spielt international eine zur Wirtschaftsgrösse des Landes überproportionale Rolle. Günstige Zinsen des Schweizer Frankens, die lange Geschichte der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Stabilität, der weitgehende Verzicht auf Beschränkungen des Handels- und Kapitalverkehrs, und das traditionelle Verständnis der Diskretion in finanziellen Belangen haben günstige Voraussetzungen zur Entwicklung des Bankensektors geschaffen.Peter Boumberger, William Gasser: Switzerland: monetary and financial system. In: The new Palgrave dictionary of money and finance. 1992.
Die grössten Unternehmen
Die folgende Liste zeigt die 15 grössten Unternehmen der Schweiz nach Umsatz im Jahr 2008. Dies ist ein Auszug der Liste der grössten Unternehmen in der Schweiz. Banken und Versicherungen folgen in einer eigenen Liste nach Bilanzsumme 2008 bzw. nach Prämieneinnahmen 2008.
Die grössten Unternehmen nach Umsatz 2008
{| class="wikitable sortable"
|- bgcolor=
| rowspan="1" align="center" | Rang || rowspan="1" align="center" | Name || rowspan="1" align="center" | Hauptsitz || rowspan="1" align="center" | Umsatz
(Mrd. CHF) || rowspan="1" align="center" | EBIT
(Mio. CHF) || rowspan="1" align="center" | Mitarbeiter || rowspan="1" align="center" | Branche
|-
| 1. || Glencore || Baar || align="right" | 165,000 || align="right" | n/a || align="right" | 1961 || Rohstoffhandel
|-
| 2. || Nestlé || Vevey || align="right" | 109,908 || align="right" | 15000 || align="right" | 283000 || Nahrungsmittel
|-
| 3. || Roche || Basel || align="right" | 45,617 || align="right" | 13924 || align="right" | 80080 || Pharma
|-
| 4. || Novartis || Basel || align="right" | 44,154 || align="right" | 9547 || align="right" | 96717 || Pharma
|-
| 5. || ABB || Zürich || align="right" | 37,181 || align="right" | 4848 || align="right" | 120000 || Maschinenindustrie
|-
| 6. || Cargill International || Genf || align="right" | 34,600 || align="right" | n/a || align="right" | 600 || Rohstoffhandel
|-
| 7. || Adecco || Chéserex || align="right" | 32,164 || align="right" | 1205 || align="right" | 34000 || Temporärarbeit
|-
| 8. || Petroplus || Zug || align="right" | 29,871 || align="right" | -414 || align="right" | 2882 || Mineralölhandel
|-
| 9. || Xstrata || Zug || align="right" | 29,767 || align="right" | 7732 || align="right" | 40049 || Rohstoffhandel
|-
| 10. || Mercuria Energy Trading || Genf || align="right" | 28,671 || align="right" | 384 || align="right" | 119 || Rohstoffhandel
|-
| 11. || Migros || Zürich || align="right" | 25,750 || align="right" | 1113 || align="right" | 62412 || Detailhandel
|-
| 12. || Holcim || Rapperswil-Jona || align="right" | 25,157 || align="right" | 3723 || align="right" | 86713 || Bauzulieferer
|-
| 13. || Kühne + Nagel || Schindellegi || align="right" | 21,599 || align="right" | 736 || align="right" | 53823 || Logistik/Spedition
|-
| 14. || Coop || Basel || align="right" | 18,271 || align="right" | 659 || align="right" | 53880 || Detailhandel
|-
| 15. || Schindler Holding || Hergiswil || align="right" | 14,027 || align="right" | 889 || align="right" | 45063 || Maschinenindustrie
|-
|}
Die grössten Banken nach Bilanzsumme 2008
{| class="wikitable sortable"
|- bgcolor=
| rowspan="1" align="center" | Rang || rowspan="1" align="center" | Name || rowspan="1" align="center" | Hauptsitz || rowspan="1" align="center" | Bilanzsumme
(Mrd. CHF) || rowspan="1" align="center" | verwaltete
Vermögen
(Mrd. CHF) ||rowspan="1" align="center" | Eigenkapital
(Mrd. CHF) || rowspan="1" align="center" | Reingewinn
(Mio. CHF) || rowspan="1" align="center" | Mitarbeiter
|-
| 1. || UBS || Zürich und Basel || align="right" | 2015,098 || align="right" | 2174 || align="right" | 40,802 || align="right" | -20887 || align="right" | 77783
|-
| 2. || Credit Suisse || Zürich || align="right" | 1170,350 || align="right" | 1106 || align="right" | 32,302 || align="right" | -8218 || align="right" | 46800
|-
| 3. || Raiffeisen Schweiz || St. Gallen || align="right" | 131,575 || align="right" | 125 || align="right" | 7,979 || align="right" | 564 || align="right" | 9133
|-
| 4. || Zürcher Kantonalbank || Zürich || align="right" | 113,131 || align="right" | 122 || align="right" | 7,436|| align="right" | 503 || align="right" | 4685
|-
| 5. || HSBC Private Bank (Suisse) SA || Genf || align="right" | 73,670 || align="right" | 146 || align="right" | 3,684 || align="right" | 672 || align="right" | 2669
|-
| 6. || BNP Paribas (Suisse) SA || Genf || align="right" | 52,332 || align="right" | 37 || align="right" | 3,766|| align="right" | 510 || align="right" | 1756
|-
| 7. || Julius Bär || Zürich || align="right" | 46,240 || align="right" | 338 || align="right" | 6,573|| align="right" | 852 || align="right" | 4335
|-
|}
Die grössten Versicherungen nach Bruttoprämieneinnahmen 2008
{| class="wikitable sortable"
|- bgcolor=
| rowspan="1" align="center" | Rang || rowspan="1" align="center" | Name || rowspan="1" align="center" | Hauptsitz || rowspan="1" align="center" | Bruttoprämien-
einnahmen
(Mrd. CHF) || rowspan="1" align="center" | Kapitalanlagen
(Mrd. CHF) || rowspan="1" align="center" | Reingewinn
(Mio. CHF) || rowspan="1" align="center" | Mitarbeiter || rowspan="1" align="center" | Haupttätigkeit
|-
| 1. || Zurich Financial Services 1|| Zürich || align="right" | 51,894$ || align="right" | 185,558$ || align="right" | 3039$ || align="right" | 57609 || Personen- und Sachversicherung
|-
| 2. || Swiss Re || Zürich || align="right" | 25,501 || align="right" | 163,965 || align="right" | -864 || align="right" | 11560 || Rückversicherung
|-
| 3. || Swiss Life || Zürich || align="right" | 13,392 || align="right" | 124,178 || Personen- und Sachversicherung align="right" | 345 || align="right" | 8184 || Personen- und Sachversicherung
|-
| 4. || AXA Winterthur || Winterthur || align="right" | 10,344 || align="right" | n/a|| align="right" | 69 || align="right" | 4075 || Personen- und Sachversicherung
|-
| 5. || Bâloise || Basel || align="right" | 6,954 || align="right" | 56,332|| align="right" | 387 || align="right" | 9200 || Personen- und Sachversicherung
|-
| 6. || Helvetia || St. Gallen || align="right" | 5,627 || align="right" | 30,759|| align="right" | 231 || align="right" | 4591 || Personen- und Sachversicherung
|-
| 7. || Helsana || Dübendorf || align="right" | 5,437 || align="right" | 4,250 || align="right" | -215 || align="right" | 3149 || Krankenversicherung
|-
|}
1 Zahlen bei Zurich Financial Services in US-Dollar (Bilanzwährung)
Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich
Gemäss zwei voneinander unabhängigen Ranglisten ist die Schweiz bezüglich Wettbewerbsfähigkeit auf dem 6. und auf dem 1. Rang platziert:
* World Competitiveness Scoreboard 2007: 1. USA, 2. Singapur, 3. Hongkong, 4. Luxemburg, 5. Dänemark, 6. Schweiz. Österreich ist im 11. Rang, Deutschland im 16. Rang (von 55 Ländern). Quelle: IMD Lausanne, 2007, www.imd.ch.
* Growth Competitiveness Index 2006: 1. Schweiz, 2. Finnland, 3. Schweden, 4. Dänemark, 5. Singapur, 6. USA, 7. Japan, 8. Deutschland, 17. Österreich (von 123 Ländern). Quelle: World Economic Forum, Genf.http://www.weforum.org/en/initiatives/gcp/Global%20Competitiveness%20Report/index.htm
Die englische Economist Intelligence Unit hat eine Rangliste der zehn Länder mit dem besten Business Environment erstellt, welche für die Jahre 2007-2011 gilt: 1. Rang: Dänemark mit 8,8 von 10 möglichen Punkten. 2. Finnland (8,8), 3. Singapur, 4. Schweiz , 5. Kanada, 6. Hong Kong, 7. USA mit je 8,7 Punkten, 8. Niederlande, 9. Australien, 10.Grossbritannien mit je 8,6 Punkten. (Quelle: The Economist, 1. September 2007).
Siehe auch
Einzelnachweise
{{Navigationsleiste Wirtschaft nach Staat/Europa}}
{{SORTIERUNG:Wirtschaft Der Schweiz}}bg:Стопанство на Швейцария
bn:সুইজারল্যান্ডের অর্থনীতি
ca:Economia de Suïssa
Economy of Switzerland
es:Economía de Suiza
fi:Sveitsin talous
Économie de la Suisse
gl:Economía da Suíza
he:כלכלת שווייץ
io:Ekonomio di Suisia
it:Economia svizzera
lt:Šveicarijos ekonomika
oc:Economia de Soïssa
pt:Economia da Suíça
ro:Economia Elveției
ru:Экономика Швейцарии
sq:Ekonomia e Zvicrës
sr:Привреда Швајцарске
uk:Економіка Швейцарії
vi:Kinh tế Thụy Sĩ
zh:瑞士經濟
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