Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik
Das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) ist der IT-Dienstleister des Bundesministeriums der Finanzen.
Geschichte
Im Rahmen der Verwaltungsreform NeuFin, die ihrerseits Teil der Initiative Moderner Staat war, wurden zum 1. Januar 2006 das ZID (Zentrum für Informations- und Datentechnik), das seinerseits 2002 aus dem Zusammenschluss der verschiedenen Rechenzentren der Bundesfinanzverwaltung hervorgegangen war, und ein Teil des Bundesamtes für Finanzen im Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik zusammengefasst.
Ziel war es, langfristig eine wirtschaftliche Struktur zu schaffen und auch für andere Bundesbehörden IT-Dienstleistungen zu erbringen.
Direktoren des ZIVIT
* Paul-Gerhard Heinrichs (2006-2009)
* Seit 16. März 2009: Hans-Georg Göhring
Aufgaben
Zu den Kernkompetenzen des ZIVIT gehören die Bereitstellung einer bundesweiten IT-Infrastruktur, der 24-stündige Betrieb zentraler Verwaltungsverfahren, die Entwicklung von Individualsoftware für die Bundesverwaltung und die damit verbundenen Service- und Beratungsleistungen. Durch das ZIVIT wird ein wesentlicher Teil der IT-Infrastruktur der Bundesfinanzverwaltung sowie zahlreiche IT-Verfahren der Steuerverwaltung unterstützt, die Hard- und Software für die Planung, den Vollzug und die Rechnungslegung des Bundeshaushalts bereitgestellt, die Besoldung der Bundesbediensteten nebst Nebenkosten (Beihilfe) abgewickelt, nahezu alle Zoll- und Verbrauchsteuerverfahren (z. B. ATLAS) sowie Service-Angebote (z.B. Artenschutz online) entwickelt, betrieben und gepflegt.
Das ZIVIT ist an folgenden Standorten vertreten:* Berlin
* Bonn
* Düsseldorf
* Frankfurt am Main
* Hamburg
* Hannover
* Karlsruhe
Weblinks
* [http://www.zivit.de/ Homepage des Zentrums für Informationsverarbeitung und Informationstechnik]
Einzelnachweise
Kategorie:Bundesbehörde in Bonn
Kategorie:Bundesfinanzverwaltung (Deutschland)
Kategorie:Zoll
Kategorie:Bundeshaushalt
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